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Kiesabbau-Ausweitung doch nicht vor Aus?

Edemissen Kiesabbau-Ausweitung doch nicht vor Aus?

Wipshausen. Auf dem Rechtsweg ist in Sachen Kiesabbau-Erweiterung bei Wipshausen nach der Ablehnung des Antrags auf Berufung nichts mehr möglich, doch noch gibt man sich nicht endgültig geschlagen.

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Um die Erweiterung der Auskiesung bei Wipshausen ist ein heftiger Streit entbrannt.

Quelle: A

„Wir sondieren nun das Ergebnis und schauen, welche Möglichkeiten uns noch offenstehen, um auf die Situation einzuwirken“, sagte Norbert Naase, Betriebsleiter des Kieswerks Wipshausen. An diesem Standort will die Firma Papenburg die Auskiesung erweitern.

Der Landkreis verweigert die Genehmigung mit dem Hinweis auf den Naturschutz, das Verwaltungsgericht Braunschweig hat dieser Einschätzung zugestimmt. Den Antrag auf Zulassung zur Berufung gegen dieses Urteil hat das Oberverwaltungsgericht in Lüneburg nun zurückgewiesen (PAZ berichtete).

Dass damit das Thema tatsächlich noch nicht endgültig vom Tisch sein muss, bestätigt Umweltplaner Dr. Reiner Theunert auf Nachfrage der PAZ. „Es gibt die Möglichkeit, die Fläche im Landesraumordnungsprogramm und damit automatisch auch im untergeordneten regionalen Raumordnungsprogramm umzuwidmen“, erklärt er. Derzeit wird die Fläche als Vorranggebiet für den Natur- und Umweltschutz geführt. Da sich verschiedene Voraussetzungen aber seit dieser Bewertung - die mehr als zwanzig Jahre zurückliege - geändert hätten, sei eine Änderung der Bewertung zugunsten der Rohstoffgewinnung durchaus nicht abwegig.

Dazu könne das Unternehmen Papenburg an die Landesregierung herantreten und dieses Ansinnen plausibel machen. Seiner Einschätzung nach sei dies aufgrund der Sachlage und auch des Zeitpunktes nicht abwegig: „Das Landesraumordnungsprogramm wird ohnehin gerade neu entwickelt, und die Veränderungen auf der betreffenden Fläche lassen eine Neubewertung zu“, so Theunert.

Sollte eine Umwidmung der Fläche erfolgen, müsse die gesamte Situation neu bewertet werden - und dann könne es innerhalb weniger Wochen zu ganz anderen Entscheidungen kommen, die den weiteren Kiesabbau doch noch möglich machen.

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