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Keine Körperverletzung beim Osterfeuer

Edemissen Keine Körperverletzung beim Osterfeuer

Peine. Vom Vorwurf der schweren Körperverletzung sprach das Amtsgericht Peine gestern drei Feuerwehrmänner (44, 43 und 34) aus Edemissen frei.

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Beim Osterfeuer in Edemissen kam es zu einem Streit, der vor Gericht ging.

Quelle: A

Beim Osterfeuer 2014 sollten laut Anklage zwei von ihnen einen 21-jährigen Mann aus Peine festgehalten und der dritte ihm einen Faustschlag auf die Nase versetzt haben.

Aufgrund des getrübten Erinnerungsvermögens der Zeugen - einschließlich des Geschädigten - und der unklaren, teilweise widersprüchlichen Aussagen konnte das Urteil nur Freispruch lauten, wie Richter und Staatsanwaltschaft einmütig feststellten.

Der Geschädigte, ein 21 Jahre alter Auszubildender aus Peine, hatte mit zwei Freunden aus Stederdorf (beide 17) etwa gegen 20 Uhr das Osterfeuer aufgesucht und dort im Lauf des Abends kräftig dem Alkohol zugesprochen - bei dem einen 17-Jährigen ließ sich hinterher ein Atemalkoholgehalt von 1,6 Promille feststellen.

Als die Feuerwehr gegen 1 Uhr die letzten rund 50 verbliebenen Besucher aufforderte, den Festplatz zu räumen, widersetzte sich der 21-Jährige und zettelte einen Streit an. Zwei Feuerwehrleute hätten ihn dann untergehakt und wollten ihn vom Platz bringen. Er wehrte sich und ging in die Knie, sei aber wieder aufgestanden. Die Feuerwehrleute hätten ihn da losgelassen, meinte der Geschädigte sich zu erinnern. In diesem Zusammenhang räumte er auch ein, einen der drei als Fettsack tituliert zu haben. Daraufhin habe er eine Bewegung einer Hand in Richtung seines Gesichts registriert, danach habe seine Nase stark geblutet - ob durch die vorangegangene Rangelei oder einen gezielten Schlag, wusste er nicht zu sagen. Seine damaligen Begleiter konnten kaum Konstruktives zu den Geschehnissen beitragen.

15 Edemisser verfolgten die Verhandlung von den Zuschauerreihen aus und verließen zufrieden den Gerichtssaal: „Das Urteil ist gerecht, der Vorwurf war eine Farce; es war klar, dass sich die Drei abgesprochen hatten, weil sie den Angeklagten eins auswischen wollten“, sagte einer der Besucher, der seinen Namen nicht nennen wollte.

hui

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