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Keine Angst im Kunsttreff Abbensen

Edemissen Keine Angst im Kunsttreff Abbensen

Abbensen. Eigentlich waren „Schreiber und Post“ mit einem Theaterstück für Kinder angekündigt und genau genommen war es das ja auch. Aber ihre ganz eigene Interpretation des Grimmschen Märchens „Von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen“ machte aus dem Schauermärchen ein lustiges Stück, bei dem auch die Erwachsenen auf ihre Kosten kamen.

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Kamen bei Groß und Klein gleichermaßen gut an: Das ulkige Duo aus Zirkusdirektor Zack und der furchtlosen Assistentin Trimoli (r.)

Quelle: rb

Die Gewinner des ersten Preises der KinderKulturBörse München 2011 für die beste Inszenierung traten am Samstag im Kunsttreff Abbensen auf.

Die Geschichte ist schnell erzählt: der berühmte Zirkusdirektor und Messerwerfer Zack will seiner Assistentin Trimoli das Fürchten lehren. Anders als er ist sie nie aus der Fassung zu bringen, sie kennt keine Angst und hat sich noch nie gegruselt. Ihr größter Wunsch: „Ach, wenn es mir nur mal gruselte.“ Da ist Zack gefordert und bemüht sich nach allen Kräften Timoli das Herz in die Hose rutschen zu lassen oder wenigstens Gänsehaut zu bescheren. Er ist sich sicher, dass er ihr das Fürchten beibringen kann und wettet sogar mit ihr. „Wenn ich es nicht schaffe, dass Du Dich gruselst, sollst Du Zirkusdirektor werden.“ So steht also nicht nur sein Stolz, sondern auch sein Zirkusdirektorenzylinder auf dem Spiel. Nur mit zwei Stellwänden verwandelt sich die Bühne in eine Zirkusmanege, eine Gruft, einen Friedhof und sogar eine Geisterbahn. Mit ihrer Mischung aus Schauspiel und Pantomime spielen die beiden Dresdener mit der Phantasie der Zuschauer. Sie leben die Figuren mit so viel Begeisterung und eindrucksvoller Mimik, das man gar nicht anders kann, als sich in dieses Theaterstück fallen zu lassen. Gespannt verfolgten sowohl die Kinder als auch die Erwachsenen das Geschehen und mancher konnte gar nicht mehr aufhören zu lachen.

Nach allen- erfolglosen- Versuchen von Zack Tremoli zum Fürchten zu bringen, bekennt sie, das sie so aufgeregt war, dass sie ganz vergessen hat sich zu gruseln. Zack gibt auf und ihr seinen Zylinder. Wütend verlässt er sie. Plötzlich rast Tremolis Puls, das Herz will ihr aus der Brust springen, die Knie zittern- sie fürchtet sich. Natürlich gibt es ein Happy end bei diesem wunderbaren Stück. Die Kinder waren begeistert, die Erwachsenen haben schon lange nicht mehr so gelacht. Schade war nur, dass so wenig Zuschauer da waren, aber wie sagte Rosi Deyerling zum Schluss: Wer nicht da war, der hat was verpasst. Recht hat sie!

su

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