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Karnevalsumzug Braunschweig: Größer denn je

Edemissen Karnevalsumzug Braunschweig: Größer denn je

Voightholz-Ahlemissen. Dieter Heitmann aus Voigtholz-Ahlemissen ist als stellvertretender Zugmarschall des Komitees Braunschweiger Karneval mitverantwortlich für den großen Umzug, der im Februar 2016 wieder durch die Braunschweiger Innenstadt ziehen soll.

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Niedersachsens wichtigste Karnevalsparty: Der Braunschweiger Faschingsumzug soll noch größer werden.

Quelle: Archiv

In diesem Jahr wurde der Umzug aufgrund einer Terrorwarnung abgesagt. In den darauf folgenden Monaten solidarisierten sich nicht nur unzählige Institutionen mit den Organisatoren um Heitmann, auch Vize-Bundeskanzler Sigmar Gabriel wandte sich an die Veranstalter.

„Die große Resonanz und die Solidarität ist enorm“, kann Heitmann nun schon berichten. Allein 40 Musikzüge haben sich bis Anfang Oktober bereits für den Umzug 2016 angemeldet. Zum Vergleich: Im Vorjahr waren es zum selben Zeitpunkt erst 25 Anmeldungen. „Wir rechnen mit 60 Musikzügen insgesamt“, erläutert Heitmann.

Doch nicht nur darin lässt sich ein großer Zuspruch zur Veranstaltung verzeichnen. Es wird 125 Motiv-Wagen geben, von denen sich drei konkret der Absage widmen. So wird einer der Wagen geben von einem Gespenst beherrscht wird. „Dieses legt sich wie der Terror über die Bevölkerung“, erklärt Heitmann die Aussage. Auf einem „bunten Sonderwagen“ werden ausländische Vertreter mitfahren und auf eine dritten Fahrzeug nehmen unterschiedliche, liberale muslimische Vereinigungen an dem Spektakel teil.

„Das zeigt, wie groß die Gemeinschaft ist“, freut sich Heitmann, der betont: „Wir lassen uns nicht unterkriegen.“ Insgesamt wird der Zug voraussichtlich sechs Kilometer lang sein.

Das Motto lautet entsprechend: „Jetzt erst recht - Terror trifft uns alle.“ Dazu passend wurde der diesjährige Marschallorden entsprechend betitelt. Dieser trägt die Inschrift „Gleichheit, Freiheit, Brüderlichkeit“ und soll damit konkret mit der französischen Revolution in Verbindung gebracht werden.

Bedenken wegen der Sicherheit hat Heitmann nicht. „Es wird nicht unsicherer sein, als die Jahre vor der Absage.“ Außerdem stehen die Veranstalter im engen Kontakt zur Polizei.

jaw

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