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Kaltes Wasser im Schwimmbad: Kurzzeitig gab es Probleme mit der Heizung

Edemissen Kaltes Wasser im Schwimmbad: Kurzzeitig gab es Probleme mit der Heizung

Edemissen. Bereits vor knapp zwei Jahren gab es Beschwerden wegen der Wassertemperatur im Lehrschwimmbecken in Edemissen. Vielen Nutzern war es zu kalt. Nun hat sich der Leser Helmut Westendorf an die PAZ gewandt und darauf hingewiesen, dass es wiederum Probleme gebe.

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Vor etwa zwei Jahren haben sich viele Nutzer beschwert, weil ihnen die Wassertemperatur von 28 Grad als zu kalt erschien. Jetzt wurde der Vorwurf laut, dass selbst diese 28 Grad nicht gewährleistet sind.

Quelle: A

„Das Wasser im Becken des Schulbades ist ständig zu kalt. Die Temperatur schwankt zwischen 23 und 27 Grad. 27 Grad sollen es konstant sein, aber das klappt fast nie“, schildert er gegenüber der PAZ. Auch die Duschen sowohl im Herren- als auch im Damenumkleidebereich hätten sich zwischenzeitlich nicht regulieren lassen und seien entweder zu heiß oder viel zu kalt.

An einem Montag, der als Warmbadetag gilt, für den ein Zuschlag zu zahlen ist, habe Westendorf beobachtet, dass eine Gruppe geschlossen auf den Aufenthalt im Wasser verzichtet habe. „Selbst uns Hartgesottenen war es zu kalt, und deshalb sind wir schon nach 20 Minuten statt wie geplant nach einer Stunde rausgegangen“, berichtet er.

Die PAZ hat beim Landkreis als für das Bad zuständiger Behörde nachgefragt. „Es gab zwischenzeitlich kurzzeitig Probleme“, sagt Kreis-Sprecher Henrik Kühn. So dramatisch wie von Westendorf beschrieben könne es aber nicht gewesen sein. „Es werden an drei unterschiedlichen Stellen des Wasserkreislaufs mit geeichten Digitalthermometern Messungen durchgeführt und zweimal täglich protokolliert“, erklärt Kühn.

Danach lag die Temperatur am 11. November kurzzeitig bei 27,7 Grad. „Durch einen Überdruck hatte ich das System abgestellt. Wir bedauern diesen technischen Fehler, der umgehend behoben wurde“, sagt der Pressesprecher.

Niedrigere Temperaturen seien aber zu keiner Zeit gemessen worden. Die Wassertemperatur habe ansonsten konstant zwischen 28,3 und 30,5 Grad und damit über dem Sollwert von 28 Grad gelegen.

Auch Brigitte Süß, Leiterin der Schwimm-sparte im TSV Edemissen, die das Bad intensiv nutzt, sind keine Beschwerden bekannt. „Im Belegungsbuch wurden die zu niedrigen Temperaturen seit dem 11. November in Halle und Becken angemahnt“, sagt sie auf Nachfrage der PAZ. Ihres Wissens sei ein vorübergehender Ausfall der Heizung Grund gewesen, die Verantwortlichen hätten sich schnell darum gekümmert. Das deckt sich mit der Auskunft des Kreissprechers.

Süß weist darauf hin, dass für die Vereine die Möglichkeit besteht, unbürokratisch von der Pflicht zur Zahlung des Stundensatzes von 17,50 Euro befreit zu werden, wenn das Becken wegen äußerer Einflüsse nicht benutzt werden könne.

Sie betont, dass die Stimmung in der Schwimmabteilung gut sei. „Ich persönlich sehe es als großen Luxus an, dass überhaupt so ein modernes Bad im Dorf zur Verfügung steht“, sagt sie, und sie erinnert in diesem Zusammenhang daran, dass vor Jahren bereits über eine Schließung nachgedacht worden sei, was angesichts der stetig steigenden Energiekosten nicht zu verdenken sei. „Man muss sich darüber im Klaren sein, dass die Unterhaltungskosten für das Bad immens sind“, sagt sie.

wos

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