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Junggesellschaft Edemissen: Eiersammeln in diesem Jahr mit Rekord-Ansturm

Edemissen Junggesellschaft Edemissen: Eiersammeln in diesem Jahr mit Rekord-Ansturm

Edemissen. Es ist seit vielen Jahren Tradition, dass am Pfingstsamstag Junggesellen zum Eiersammeln durch Edemissen ziehen und hinterher die Bürger zum Eierbacken an den Eckernkamp einladen.

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Die Junggesellen kurz vor dem Eiersammeln. Trotz der Hitze am Sonnabend konnten sie am Samstagabend so viele Gäste begrüßen wie nie zuvor. Zwischenzeitlich gab es einen Biergläser-Engpass.

Quelle: oh

Diesmal machten sich zunächst 19 der unverheirateten jungen Männer auf den Weg. „Die Zahl an sammelnden Mitgliedern erhöhte sich im laufe des Tages zwar auf rund 25, trotzdem war dies im Vergleich zu den Vorjahren eine sehr geringe Anzahl“, berichtet der Junggeselle Philipp Hein.

Die Anwesenden ließen sich jedoch davon nicht entmutigen und brachen in Gruppen zum Sammeln auf. Aufgrund der subtropischen Temperaturen sei auch das sonst eher verschmähte Wasser ein sehr beliebtes Getränk gewesen, hat Hein beobachtet.

Durch die geringe Beteiligung waren die Akteure aber anscheinend ganz besonders motiviert: Sie waren so lange unterwegs wie noch nie - die letzte Gruppe traf erst gegen 22 Uhr wieder am Sammelplatz ein - und das lohnte sich, denn über mangelnde Spendenbereitschaft der Bürger konnten die jungen Männer sich nicht beklagen.

Die ersten Stunden am Eckernkamp verliefen eher ruhig und die Zahl der Gäste war ungefähr so groß wie in den vergangenen Jahren. Ab 20 Uhr, als es etwas kühler wurde, kamen allerdings immer mehr Menschen, ohne dass die anderen Anwesenden schon nach Hause gingen. Als dann auch noch 25 Franzosen aus der Edemisser Partnergemeinde Chaulnes mit ihren Gastgebern kamen, war der Höhepunkt erreicht.

„Der Bierwagen war vollkommen überlastet, und auch die Mannschaft stieß an ihre Belastungsgrenzen. Als eine Art Flaschenhals entwickelten sich die 200 Biergläser, die zeitweise nicht mehr ausreichten“, erzählt Hein. Der Stimmung tat dies keinen Abbruch, und die längeren Wartezeiten wurden gekonnt überbrückt.

Martin Beyer von den Junggesellen sagte dazu: „Besonders gefreut hat mich, dass so viele neue Gesichter am Eckernkamp waren und neue Kontakte geknüpft wurden.“

Bis spät in die Nacht sorgten die Franzosen noch für gute Stimmung, und nach dem großen Ansturm auf den Getränkewagen konnten dann auch die Helfer das eine oder andere Bier genießen.

Lukas Schulze hebt hervor, mit welcher Ruhe die Verantwortlichen mit dem großen Andrang umgegangen sind. Der größte Dank des Vorstandes der Junggesellen gelte den Jungs in Weiß, die sich trotz der schweißtreibenden Temperaturen am Sammeln beteiligt haben, aber auch sämtlichen Helfern von den Wir Mädchen 85, die wieder vorzüglich Eier gebacken haben, über das Bürgercorps bis hin zu Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr.

„Ohne diese vielen Helfer wäre eine solche Veranstaltung nicht zu stemmen“, macht Schulze deutlich.

wos

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