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Junger Mödesser (19) war ein Jahr in Australien

Mödesse Junger Mödesser (19) war ein Jahr in Australien

Mödesse. Unzählige Fotos und noch mehr unvergessliche Erinnerungen hatte Sandro Heuer aus Mödesse im Gepäck, als er von seiner knapp einjährigen Reise aus Australien wiederkam.

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Sandro vor dem berühmten Opera House in Sydney.

Quelle: oh

„Work & travel“ (Deutsch: „Arbeiten und Reisen“) heißt die Zauberformel, die dem jungen Mann nach dem Abitur am Gymnasium am Silberkamp im vergangenen Jahr den langen Aufenthalt am anderen Ende der Welt ermöglicht hatte. „Ich habe einen Teil der Zeit gearbeitet, um mir den Aufenthalt zu finanzieren“, erklärt Sandro.

Zunächst war er in Sydney, dann hat er mehrere Monate in Cairnes an der australischen Ostküste gelebt. „Dort habe ich unter anderem als Nachtwächter gejobbt“, erinnert er sich. Auch auf einer Farm bei Melbourne oder als Kurierfahrer hat er gearbeitet. Allerdings sei es nicht immer leicht gewesen, als ungelernte Kraft und ohne eigenes Auto eine bezahlte Beschäftigung zu finden. „Man darf nicht wählerisch sein“, hat der heute 19-Jährige schnell gelernt, der sich mit seiner Reise einen Traum erfüllt hat.

„Ich werde diese Zeit bestimmt nie vergessen“, ist er sicher. Er habe viele Leute aus aller Welt getroffen, die meisten davon junge Erwachsene wie er. Und natürlich hat er viel Neues erlebt. „In Australien hüpfen einem einfach so mal Kängurus vor das Auto“, nennt er ein Beispiel.

Begeistert ist er von der Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit der Australier. „Dort ist es so dünn besiedelt und die Wege sind so weit, dass man einfach aufeinander angewiesen ist“, hat er beobachtet.

Einmal hätten sein Kumpel und er sich beispielsweise auf einem durchweichten und nur schlecht befestigten Weg im Schlamm festgefahren. Sie hatten Glück im Unglück: Ein Mann kam mit einem geländegängigeren Fahrzeug vorbei. „Der hat uns nicht nur aus dem Matschloch gezogen, sondern gleich bis zur nächsten asphaltierten Straße“, erinnert sich Sandro noch immer beeindruckt.

Klar würde er das Abenteuer Australien wiederholen, und für Heimweh hatte er gar keine Zeit, sagt er auf Nachfrage. Doch eines der schönsten Erlebnisse sei dann der Empfang zu Hause in Mödesse gewesen, den ihm seine Kumpels von der Feuerwehr und von der Junggesellschaft bereitet hatten. „Da habe ich gemerkt, dass es den Menschen hier nicht egal ist, ob ich da bin oder nicht“, sagt er.

Pläne für die Zukunft hat er auch schon: Im Oktober möchte er an der TU Braunschweig ein Informatik-Studium beginnen.

wos

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