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Jürgen Hacke erhielt das goldene Rebhuhn

Wehnsen Jürgen Hacke erhielt das goldene Rebhuhn

Wehnsen. Da der Landwirt Jürgen Hacke während seiner Arbeit auf den Feldern und Wiesen besondere Rücksicht auf die wild lebenden Tiere nimmt, wurde ihm gestern - an seinem Geburtstag - eine besondere Anerkennung zuteil:

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Sonnenblumen für die wildlebenden Tiere: Jürgen Hacke (Mitte) nimmt auch am Greening-Programm teil.

Quelle: mgb

Mit dem goldenen Rebhuhn zeichnete ihn der Edemisser Hegeringleiter Heinrich Bosenick im Namen der Landesjägerschaft Niedersachsen für seinen nachhaltig wertvollen Einsatz aus.

Zum Hintergrund: Das goldene Rebhuhn wird nur an Personen vergeben, die Nichtjäger sind, sich im hohen Maße für die Belange der Jagd einsetzen und sich um die Erhaltung der Natur verdient gemacht haben. So nehme Landwirt Hacke besondere Rücksicht auf die wild lebenden Tiere. An geeigneten Stellen schaffe er Rückzugs- und Saumflächen sowie Blühstreifen, um nicht nur dem jagdbaren Niederwild wie Rebhuhn, Fasan und Hase, sondern auch Insekten einen attraktiven Lebensraum zu bieten. „Gerade in der heutigen Zeit gehen immer mehr Rückzugsgebiete dieser Art verloren“, bedauert der Hegeringleiter.

Viele begrünte Flächen Hackes sind ein Teil des sogenannten Greening-Programms. Dieses umfasst den Erhalt von Dauergrünlandflächen wie Wiesen und Weiden, eine größere Vielfalt beim Anbau von Feldfrüchten sowie die Bereitstellung von sogenannten ökologischen Vorrangflächen auf Ackerland. So hat der Landwirt angrenzend an seine Felder wildwachsende Grünflächen angelegt mit Sonnenblumen und hohen Gräsern sowie Sträuchern. „Diese bieten Wild etwas Schutz beim Wechsel zwischen Wald und Feld“, erklärt Axel Rühmann, Vorsitzender der Jägerschaft. So würden die Tiere sich nicht direkt schutzlos fühlen und beim kleinsten Rascheln in Richtung Straße sausen. Des Weiteren hat der geehrte Landwirt auch einige Hektar Land mit Pappeln bepflanzt, die ebenfalls unter die sogenannten Greening-Maßnahme fallen. Außerdem sei Hacke sehr darum bemüht, freundschaftliche und kooperative Beziehungen mit den Jagdgenossen und Grundstückseigentümern zu pflegen, denn nur so sei eine vernünftige Jagd möglich, wie Bosenick findet.

mgb

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