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Italiener dreht Film über deutschen Biohof

Voigtholz Italiener dreht Film über deutschen Biohof

Voigtholz. Einen besonderen Gast hatte Ulf Lahmann drei Wochen lang auf seinem Biohof in Voigtholz: Ruggero de Virgiliis aus dem italienischen Brescia hat einen Dokumentarfilm über den ökologisch bewirtschafteten Hof gedreht.

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So entsteht eine Bauernhof-Doku: Filmemacher Ruggero de Virgiliis hockte sich bei den Dreharbeiten zwischen die Hühner.

Quelle: taw

Stimmungen sind es, die der Regisseur immer wieder mit der Kamera einfängt: Sonnenuntergänge, das Füttern der Hühner oder der Knoblauch, der vor dem Stall in der Sonne trocknet. „Der Hof bietet sich wirklich an. Irgendwie passen immer alle Einstellungen. Ich brauche nur die Kamera aufstellen. Die guten Bilder kommen fast von allein“, beschreibt der gebürtige Italiener seine Arbeit.

Sein Ziel sei es, gute kinematografische Einstellungen ohne viel Geld und ohne teures Equipment zu erhalten. Dafür nimmt er einiges in Kauf: hockt sich beim Filmen mitten zwischen die Hühner oder investiert viel Zeit und Arbeit in die Produktion des Filmes. „40 Minuten wird der Film am Ende etwa lang sein. Wir werden den Hof und die Gegend, die erzeugten Produkte, die Direktvermarktung und die Bildungsidee vorstellen“, beschreibt de Virgiliis.

Besonders interessant war es für ihn zu entdecken, dass ein Hof, wie ihn Ulf Lahmann betreibt, im zivilisierten Deutschland einen Platz hat. „Es ist hier gar nicht so abgeschieden, wie ich anfangs dachte. Nach kurzer Fahrzeit erreiche ich einen Supermarkt oder den nächsten Schnellimbiss.“

Vor dem Dreh stand die Redaktionsarbeit: „Zunächst musste ich viele Informationen über die ökologische Landwirtschaft zusammentragen“, sagt de Virgiliis. Mittlerweile verbringt er viel Zeit am Schreibtisch, um das Material zu schneiden. Neben Sequenzen mit Landschaftsaufnahmen oder Bildern vom Hof, zeigt der Film Ulf Lahmann und einige seiner Helfer bei der Arbeit. „Ich wollte möglichst wenig stören und immer passiert alles sehr schnell. Das war nicht immer einfach“, gibt de Virgiliis zu, der zwar Erfahrungen mit Dokumentarfilmen, aber kaum mit der Landwirtschaft hat.

Ulf Lahmann zeigt sich von der Idee begeistert: „Ruggero ist mir so zusagen vor die Füße gefallen.“ Was mit dem Film geschehen wird, ist noch nicht geklärt, „aber Kino wäre schon toll“, sind sich die beiden einig.

taw

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