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Inklusion an Schulen: In der Gemeinde Edemissen kein Problem

Edemissen Inklusion an Schulen: In der Gemeinde Edemissen kein Problem

Edemissen. Die Inklusion kann kommen: In Edemissen wird schon seit 2006 das Regionale Integrationskonzept (RIK) umgesetzt. Seitdem werden an allen vier Grundschulstandorten Kinder mit erhöhtem Förderbedarf unterrichtet.

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Die Grundschule in Abbensen: Das Obergeschoss ist derzeit nur über Treppen zu erreichen. Die anderen drei Grundschulen der Gemeinde Edemissen sind barrierefrei. Das stellte Norbert Ahlers (kleines Foto) bei der Ausschuss-Sitzung dar.

Quelle: rb/A

Das Niedersächsische Kultusministerium hat per Gesetz festgelegt, dass ab dem kommenden Schuljahr für alle ersten und fünften Klassen eine Inklusion möglich sein muss. Das heißt, dass auch Kinder mit Einschränkungen oder erhöhtem Förderbedarf in den Regelschulen lernen können.

Für Edemissen sei das kein Problem und es müsse sich vorerst nichts ändern, stellte Norbert Ahlers, der bei der Gemeinde für die Schulen zuständig ist, bei der Sitzung des Ausschusses für Schule, Jugend und Soziales fest.

Alle Schulgebäude verfügen über behindertengerechte Eingänge und Sanitäranlagen und sind weitgehend barrierefrei. Einzig das Obergeschoss des Gebäudes in Abbensen sei für Gehbehinderte nicht zu erreichen. „Wir sollten rechtzeitig überlegen, wo und wie gegebenenfalls ein Aufzug eingebaut werden könnte“, regte Ahlers an. Da betroffene Eltern aber in der Regel sehr frühzeitig vor der Einschulung mit der Gemeinde Kontakt aufnähmen, sei genügend Zeit zum Handeln gegeben.

In den Grundschulen der Gemeinde sind bisher schon Kinder mit ganz unterschiedlichen Beeinträchtigungen unterrichtet worden. „Nur ein geistig behindertes Kind hatten wir noch nicht“, sagte Ahlers. Kinder mit Einschränkungen beim Hören oder Sehen, mit Auffälligkeiten im Verhalten oder im sozial-emotionalen Bereich, mit Lernbeeinträchtigungen und auch Rollstuhlfahrer sind bereits beschult worden, die Erfahrungen seien positiv.

Pro Schulklasse und Woche gibt es pauschal zwei Förderstunden mit einer speziell ausgebildeten Lehrkraft. „Das, was jetzt im Rahmen der Inklusion gefordert wird, ist bei uns schon seit Jahren Realität, sodass wir dem Thema in Ruhe entgegen sehen können“, sagte Ahlers.

wos

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