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In den vergangenen 40 Jahren hat sich in Voigtholz-Ahlemissen vieles verändert

Voigtholz-Ahlemissen In den vergangenen 40 Jahren hat sich in Voigtholz-Ahlemissen vieles verändert

Voigtholz-Ahlemissen. Angesichts des 40. Geburtstags der Gemeinde Edemissen in diesem Jahr hat sich der Ortsheimatpfleger von Voigtholz-Ahlemissen, Jürgen Gaedecke, Gedanken über die Veränderungen in dem kleinen Ort während dieser Zeit gemacht.

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Ulf Lahmann betreibt seit 1986 in Voigtholz einen Biobauernhof. Seither können Grundlebensmittel direkt im Ort gekauft werden.

Quelle: oh

In einer umfangreichen Auflistung stellt er dar, wie sich die Ortschaft verändert hat. „Als Fazit aus den Angaben kann man sagen, dass sich in den letzten 40 Jahren das soziale und kulturelle Umfeld der Bürgerinnen und Bürger in Voigtholz-Ahlemissen wesentlich verbessert hat“, fasst Ortsheimatpfleger Gaedecke zusammen.

Er erinnert unter anderem daran, dass es bis in die 1960er Jahre hinein keine Wasser- und Abwasserversorgung gab. 1961 wurde das erste Baugrundstück an einen Ortsfremden verkauft, der das 30. Haus im Ort errichtete. Zuvor durften auch die Flüchtlinge sich keine eigene Bleibe errichten. Die ersten zehn elektrischen Straßenlampen wurden 1965 aufgestellt.

1977 wurden Straßennamen und Hausnummern eingeführt. Die Friedhofskapelle wurde 1981 errichtet, im gleichen Jahr wurde Voigtholz-Ahlemissen an die Kanalisation angeschlossen und 1985 an die zentrale Wasserversorgung. Das neue Feuerwehrgerätehaus entstand 1993.

Änderungen durch privates Engagement waren unter anderem die Gründung von mehreren Vereinen wie den Landfrauen, der Elterninitiative oder der Volksfestgemeinschaft. Vorher gab es nur die Feuerwehr.

„Entscheidenden Anteil am Gewinn der Lebensqualität unseres Dorfes war natürlich die Ansiedlung des Kunstmalers Hans Nowak 1965. Damit wurde der Ort überregional bekannt gemacht. Das hatte auch zur Folge, dass die Gemeinde Edemissen den Ort mit dem Malerhof und der 1979 erbauten Kapelle werbewirksam in Szene setzte und vermutlich daher auch mehrere teils kostspielige Maßnahmen im Ort bewilligte“, sagt Gaedecke.

Eine weitere wichtige Verbesserung habe 1986 ihren Anfang genommen, als Ulf Lahmann auf einem leerstehenden Resthof einen Biobauernhof mit Vermarktung errichtete. Später kamen ein Backhaus und ein Hofladen dazu. „Jetzt können viele Grundlebensmittel direkt im Ort gekauft werden“, sagt der Ortsheimatpfleger.

wos

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