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In Eddesse hebt keiner mehr ab

Luftfahrtbehörde schließt Flugplatz In Eddesse hebt keiner mehr ab

Aus Sicherheitsgründen hat die Luftfahrtbehörde den Flugplatz in Eddesse geschlossen. Die Flugfördergemeinschaft Peine hat ihr altes Domizil schon verlassen, der Vorsitzende beklagt die „Misswirtschaft“ des Betreibers.

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Wird geschlossen-der Flugplatz in Edesse.

Quelle: cb

Edemissen-Eddesse. Es ist das Aus für den einzigen Flugplatz im Landkreis Peine. Die niedersächsische Luftfahrtbehörde hat den Flugplatz in Eddesse geschlossen – aus Sicherheitsgründen. „Es ist nicht gewährleistet, dass da noch ein anständiger Flugplatzbetrieb läuft“, sagt Michael Peuke, Mitarbeiter der Behörde.

Die Sicherheitsmängel stünden vor allem „in Zusammenhang mit der Erlaubnis-Inhaberin“. Die Haltergemeinschaft Familie Grassmann betreibt den Flugplatz, sie war gestern für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Auch bauliche Mängel sind laut Peuke ein Grund: Auf dem Flugplatz stünden Bäume, die den Flugverkehr gefährden könnten.

Die Flugfördergemeinschaft Peine ist schon im September 2009 aus Eddesse weggegangen, sagt ihr Vorsitzender 
Dr. Horst Ische-Kaufholz. Der Platzbetreiber habe dem Verein kein Öl und keinen Sprit mehr verkaufen wollen. „Da sind wir mit Mann und Maus und allen Flugzeugen nach Braunschweig abgehauen“, betont Ische-Kaufholz. Die Schließung ist für ihn „die zwangsläufige Folge der Misswirtschaft des Betreibers“. In den vergangenen Jahren hätten zahlreiche Flugzeugbesitzer ihre Maschinen anderswo abgestellt, „weil in Eddesse die Bedingungen immer schlechter wurden“.

Obwohl sein Verein nicht mehr betroffen ist, bedauert der Vorsitzende die Schließung. „Das ist eine Riesenkatastrophe für die Region Peine“, sagt er. Nach seiner Einschätzung bedeutet es das endgültige Aus für den Flugplatz. „Es wird verdammt schwer, den Platz irgendwann wieder zu eröffnen“ – wegen des langen und schwierigen Genehmigungsverfahrens für neue Flugplätze.

Die Feuerwehrflieger haben noch eines ihrer Flugzeuge in Eddesse stehen, sagt Michael Sander vom Landesfeuerwehrverband: „Die Nachricht kam sehr plötzlich.“ In dieser Woche müsse die Maschine aber ohnehin zum TÜV und werde dann auf den Flugplatz nach Hildesheim oder Hannover gebracht.

Laut Sander hat die Feuerwehr bereits die Genehmigung für einen letzten Start in Eddesse.

Susann Reichert

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