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IGS kann schon im Sommer an den Start gehen

Edemissen IGS kann schon im Sommer an den Start gehen

Edemissen. Aufatmen in Edemissen: Das Land Niedersachsen hat jetzt die Einrichtung einer Integrierten Gesamtschule (IGS) in Edemissen genehmigt.

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Das Schulzentrum in Edemissen. Schon ab dem kommenden Schuljahr soll hier aufsteigend, beginnend mit dem fünften Jahrgang, eine IGS eingerichtet werden.

Quelle: A

„Wir freuen uns, dass das Land unserem Antrag entsprochen hat, und wir nun bereits zum kommenden Schuljahr auch in Edemissen ein qualifiziertes integriertes Bildungsangebot zur Verfügung stellen können“, sagt Landrat Franz Einhaus (SPD), und weiter: „Wir brauchen gute Bildung für alle Schüler. Denn alle Heranwachsenden müssen gefördert werden: Sowohl die Kinder aus schon lange hier lebenden Familien wie aus jüngst eingewanderten Familien, sowohl die Kinder aus bildungsfernen wie aus bildungsbewussten Elternhäusern, sowohl die Kinder aus finanziell schwachen wie aus wohlhabenden Familien. Deshalb wollen wir nun auch in Edemissen eine IGS aufbauen.“

Die IGS im Schulzentrum nimmt ihren Betrieb im Sommer (Schuljahr 2016/2017) mit dem fünften Jahrgang auf und wird in den nachfolgenden Schuljahren jeweils ansteigend um einen Jahrgang aufgebaut. Gleichzeitig laufen die Hauptschule und die Realschule Edemissen aus, indem dort ab dem kommenden Schuljahr keine Neueinschulungen mehr in Klasse fünf erfolgen werden.

„Ich bin insbesondere froh, dass wir mit der neuen IGS auch einen Wunsch der Gemeinde Edemissen und vieler Eltern erfüllen können, die im Rahmen der im Vorfeld erfolgten Befragung ihren deutlichen Willen zur Beschulung an einer IGS bekundet haben“, sagt Einhaus.

Es werde jetzt eine Herausforderung für die Kreis-Politik sein, dieses neue Angebot bestmöglich in die Schullandschaft zu integrieren. Ziel müsse es sein, dass die zur Verfügung stehenden Entwicklungsperspektiven an allen Schulstandorten genutzt werden können.

Ein für zehn Jahre geforderter Bedarfsnachweis wurde von der Kreisverwaltung mit dem vom Kreistag beschlossenen Antrag am 7. Oktober vergangenen Jahres vorgelegt. Dieser beruhte auf den Erfahrungen der Übergänge vom Primar- in den Sekundarbereich im Durchschnitt der letzten vier Jahre und den Schülerzahlen für die kommenden zehn Jahre.

Auf Wunsch der Landesschulbehörde erfolgte ergänzend hierzu eine Elternbefragung, deren zustimmendes Ergebnis jetzt unter anderem Grundlage für die positive Entscheidung des Landes war. So haben sich von den 744 angeschriebenen Eltern rund 80 Prozent an der Umfrage beteiligt und mit einer IGS-Zustimmung von 63 Prozent für „ein überaus deutliches Resultat gesorgt“.

wos

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