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Hornissen nisten in Zirohs Meisenkasten

Edemissen-Oelerse Hornissen nisten in Zirohs Meisenkasten

Oelerse. Als Saskia Ziroh vor einigen Wochen eine Hornisse am Zimmerfenster sah, war der Schreck groß. Mittlerweile sind die „kleinen Riesen“ für die 14-jährige Oelerserin und ihre Eltern aber ein vertrautes Bild, denn ein Hornissenvolk ist in einem Meisenkasten im Garten heimisch geworden.

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In einem Meisenkasten auf dem Grundstück von Herta, Saskia und Ralf Ziroh (v.l.) in Oelerse nisten Hornissen. Die Zirohs lassen die Tiere gewähren.

Quelle: Isabell Massel

Tagtäglich gehen die Familienmitglieder am neuen Heim der fliegenden „Mini-Riesen“ vorbei. „Der Nistkasten, in dem die Hornissen leben, ist direkt neben unserem Schuppen. Und da stehen nun mal unsere Fahrräder drin“, erzählt Saskias Mutter Herta Ziroh. Sorgen macht sie sich aber nicht. „Wir lassen die Hornissen dort zufrieden, und dann lassen sie uns auch in Ruhe. Außerdem finden wir die Tiere und ihr Treiben sehr interessant.“

Seit ein, zwei Monaten nisten die Tiere in dem Vogelkasten, der in den Vorjahren Spatzen und Meisen eine Heimat bot. „In einem Jahr waren sogar mal Wespen drin. Und jetzt eben die Hornissen“, schildert Herta Ziroh den alljährlichen tierischen Besuch. „Ich kann sie von der Küche aus sehen. Da ist richtig Betrieb.“

Entdeckt hat Tochter Saskia die ungewöhnlichen Gäste. „Als ich eine Hornisse von innen an meinem Zimmerfenster entdeckt habe, hatte ich erst mal panische Angst“, schildert die 14-Jährige. Aber natürlich ließ die junge Tierfreundin die Hornisse trotzdem wieder ins Freie. Als das Tier abschwirrte, sah die 14-Jährige, dass die Hautflügler im Meisenkasten nisten. „Ich beobachte sie jetzt häufiger“, erzählt sie.

Hornissen sind übrigens weitaus friedlicher als ihr Ruf mitunter vermuten lässt. Das weiß auch die 14-jährige Saskia: „Eigentlich ignorieren Hornissen uns Menschen. Sie sind nicht so aggressiv wie Wespen. Ich finde das unheimlich interessant, wie sie ihr Nest bauen.“ Das könne man manches Mal sogar richtig detailliert beobachten, freut sich die junge Oelerserin: „Wenn sie am Eingang bauen, schaue ich mir das gerne an. Das ist schon ziemlich spannend!“

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