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Himmelfahrts-Randale: Gemeinde will reagieren

Edemissen Himmelfahrts-Randale: Gemeinde will reagieren

Wehnsen. Nach der Randale am Wehnser See am Himmelfahrtstag (PAZ berichtete) schlagen die Wellen bei vielen Bürgern noch immer hoch.

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Der Wehnser See ist normalerweise ein Idyll zur Naherholung. Am Himmelfahrtstag haben Feiernde über die Stränge geschlagen.

Quelle: Archiv Isabell Massel

In einem Punkt scheinen sich alle einig: Niemand hat grundsätzlich etwas gegen den Badesee als Naherholungsgebiet. Ärgerlich ist nur, wie er missbraucht wird - und das Gelände ringsrum einschließlich mehrerer Privatgrundstücke gleich mit. Am Himmelfahrts-Abend ist das derart eskaliert, dass die Polizei eingeschaltet werden musste. Im Polizeibericht war von 50 Feiernden die Rede.

Tagsüber seien es sehr viel mehr gewesen, berichten mehrere Bürger der PAZ. Sie wollen aus Sorge vor Repressalien anonym bleiben. Die Rede ist von mindestens 500 Menschen, die direkt am See, aber auch auf angrenzenden Gebieten gefeiert haben. Da sei an sich ja auch nichts gegen zu sagen, wenn alle Feiernden sich angemessen verhalten hätten. Doch das war absolut nicht der Fall.

Neben zahlreichen Scherben und anderem Unrat, der nach der Feier liegen geblieben war, entdeckten Anwohner später an auch besonders Unappetitliches in Form von Erbrochenem und anderen Exkrementen. Um sich zu erleichtern, waren Feiernde sogar in eingefriedete Gärten gedrungen.

Vor allem vor dem Hintergrund, dass es im vergangenen Jahr bereits eine noch wüstere Party am Wehnser See gegeben hat, sind die Bürger verärgert und sie fragen sich, ob man solche Eskalationen nicht verhindern kann.

Das Hausrecht hat in diesem Fall die Gemeinde Edemissen. „Wir werden natürlich reagieren, um solche Auswüchse im kommenden Jahr zu vermeiden“, versichert Bürgermeister-Vertreter Norbert Ahlers auf Anfrage der PAZ. Eine denkbare Möglichkeit sei, das Gelände des Sees am Himmelfahrtstag nicht für die Öffentlichkeit frei zu geben und das dann auch zu überwachen. „Bedauerlich ist natürlich, dass darunter dann auch diejenigen leiden, die sich vernünftig benehmen“, sagt Ahlers.

Gleich am Freitagmorgen seien Mitarbeiter des Bauhofes vor Ort gewesen und hätten zunächst die Straßen gereinigt, nachdem die Bürger auf die Verwüstungen hingewiesen haben. Das Gelände am See selbst ist noch nicht komplett gereinigt, deshalb auch noch nicht wieder benutzbar und momentan gesperrt. „Wir hoffen, dass es bis zum Wochenende wieder freigegeben werden kann“, sagt Ahlers, der um Verständnis bittet, dass die Reinigung noch nicht erfolgt ist. „Die Bauhof-Mitarbeiter haben in diesen Tagen sehr viel zu tun und können nicht überall zugleich sein“, sagt er.

wos

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