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Gute Tat: Edemisser Schüler kümmern sich um Biotop in Wipshausen

Edemissen Gute Tat: Edemisser Schüler kümmern sich um Biotop in Wipshausen

Wipshausen. Für Natur-Kenner Harro Henke ist die Fläche hinter dem alten Bahnhof in Wipshausen etwas ganz Besonderes. Ob Heide-Ginster, Pracht-Königskerze oder Ackerfilzkraut, egal ob Steppenheiden-Zwergspanner oder Wegerich-Scheckenfalter, das geschützte Landschaftsgebiet beheimatet eine vielfältige Pflanzen- und Tierwelt. Gemeinsam mit Schülern der Realschule Edemissen kümmert er sich um das Biotop.

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Bei der Arbeit in Wipshausen (v.l.): Marc Stützer (15), Naturfreund Harro Henke, Anna-Lisa Cuno (14), Elias Czech (16) und Daniel Schwarz (15).

Quelle: js

Die Teilnehmer der Umwelt-AG zupfen, schnippeln und tragen Strauchwerk. Mit viel Spaß kümmern sie sich um das zum Teil stark überwucherte Magerrasen-Areal. Ohne Pflege, sagt Henke, würde das insgesamt rund 30000 Quadratmeter große Areal schnell verwalden.

Seit fast zehn Jahren kümmert sich Henke gemeinsam mit Edemisser Realschülern jeden Herbst um einen kleinen Teil der Magerrasenfläche. In diesem Jahr wird ein Mal pro Woche für rund zwei Stunden geackert. Eigentlich gehört das Gelände am alten Bahnhof übrigens noch immer der Deutschen Bahn. Henke und die jungen Helfer dürfen aber dort zum Wohle der vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt tätig sein.

Mit viel Engagement sind die jungen Naturfreude von der Mühlenberg-Realschule in Edemissen am Werk: „Mir macht die Arbeit Spaß. Wir schneiden hier die Sträucher ab, um den Tieren und Pflanzen auch im Winter einen guten Lebensraum zu schaffen“, sagt die 14-jährige Realschülerin Anna-Lisa Cuno.

Naturfreund Harro Henke ist sehr glücklich über die Hilfe und große Freude, mit der die Schüler ihn bei der Arbeit für die Umwelt unterstützen: „Hier lagerte früher immer viel Müll, es gab überall Strauchwerk und es standen überall Birken rum“, sagt Henke.

„Aber dieses Gelände ist besonders schutzbedürftig, denn es gibt zahlreiche Raritäten in Tier- und Pflanzenwelt.“ So haben die Edemisser Schüler und der Hauptschüler Elias Czech Wipshausen, der ebenfalls hilft, großen Anteil daran, dass das Biotop in Wipshausen wieder ein Stück tierfreundlicher ist.

Der 15-jährige Daniel Schwarz von der Naturschutz-AG sagt: „Damit die Tiere, die hier leben, genug Sonne bekommen, entfernen wir auch kleine Kiefern, die sonst später einmal zu groß werden. Mir macht die Arbeit einfach viel Freude.“

js

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