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Große Feuerwehrübung in Wipshausen

Edemissen Große Feuerwehrübung in Wipshausen

Wipshausen. Eine besondere Übung absolvierte jetzt der Fachzug Wassertransport der Peiner Kreisfeuerwehrbereitschaft Ost, der sich aus den Gemeindefeuerwehren Vechelde, Wendeburg und Edemissen zusammensetzt.

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Feuerwehrübung bei Wipshausen.

Zugführer Frank Tschirner hatte das Waldbrandteam unter der Leitung von Detlef Maushake engagiert, das zum Themenbereich Waldbrand und Flächenbrände informierte und auf einem Stoppelfeld bei Wipshausen Gelegenheit zur praktischen Übung gab.

Am Vormittag wurde zunächst theoretisch ausgebildet, neben Grundlagen der Vegetations-Brandbekämpfung standen Sicherheitsregeln wie der Einsatz der persönlichen Schutzausrüstung und die Vermittlung von Technik und Taktik auf dem Stundenplan. „Diese Unterweisung verlief alles andere als langweilig“, sagt Kathrin Zimmermann, Pressesprecherin und Schriftführerin der Kreisfeuerwehr Peine. „Detlef Maushake und sein Team verstanden es, das notwendige Wissen interessant und mit einfachen Worten aus der Praxis für die Praxis zu vermitteln.“

Nachdem sich die etwa 40 Kameradinnen und Kameraden aus den Feuerwehren Abbensen (nahmen als Gäste teil), Eddesse, Eickenrode, Vechelde-Wahle, Wipshausen, Wendeburg und Sonnenberg bei einer gemeinsamen Mittagspause gestärkt hatten, begann der praktische Teil auf einem nahegelegenen Stoppelacker. „Mit der liebevoll ,Mausi‘ genannten Flämmkanne wurde ein Flächenbrand verursacht, um Grundlagen des Feuerverhaltens anhand praktischer Beobachtung des Brandverhaltens zu lehren“, erläutert Zimmermann. Die Übungsbrände wurden von den Beteiligten unter Benutzung verschiedener Handwerkzeuge gelöscht: Zuerst wurden Feuerpatschen eingesetzt - und der Brand mittels Schaufeln mit Erde eingedämmt. „Danach wurde die Effektivität von Wasserrucksäcken aufgezeigt - mit nur 20 Litern Wasser lässt sich mehr erreichen, als zunächst gedacht“, so die Schriftführerin. Nebenbei fiel übrigens noch eine Tierrettung an: Ein von Feuer und Menschen aufgescheuchter Frosch wurde vorsichtig auf einer Feuerpatsche aus dem Gefahrenbereich getragen.

Später wurde das zuvor theoretisch gelehrte „Pump and Roll“-Verfahren geübt: Tanklöschfahrzeuge fahren im Schritttempo über das Feld - und die Mannschaften löschen zeitgleich. Bei Fahrzeugen, die nicht gleichzeitig fahren und ihre Pumpe betreiben können, komme dabei das sogenannte „Raupenverfahren“ zum Einsatz: Die Mannschaft löscht und rückt vor, soweit der Schlauch reicht, dann rückt das Fahrzeug nach.

Sowohl die Ausbilder als auch die teilnehmenden Feuerwehrleute waren eifrig bei der Sache und testeten bei bestem Wetter die verschiedenen Löchverfahren. „Das von Hans-Jürgen Fricke zur Verfügung gestellte Feld bot ausreichend Platz hierfür“, sagt die Pressesprecherin. Zum Abschluss der Ausbildung wurde ein großer Strohrundballen angezündet, so dass die Nachbesprechung in knisternder Lagerfeueratmosphäre stattfand. „Kaum zu glauben, dass 40 Feuerwehrleute neben einem Flächenbrand ruhig sitzenbleiben - aber sie konnten den Brand jetzt einschätzen und wussten, dass momentan keine Gefahr bestand“, sagt Zimmermann. Zugführer Frank Tschirner und die Teilnehmer waren von der Sonderausbildung begeistert. Sie haben viel gelernt und lobten die Ausbilder, die mit Engagement und Humor ihr umfangreiches Wissen weitergaben. Die Ausbilder ihrerseits bedankten sich bei den aufmerksamen Zuhörern und lobten ihr vorbildliches Teamverhalten im Einsatz.

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