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Große Einigkeit in Edemissen: Integrierte Gesamtschule wird gewünscht

Edemissen Große Einigkeit in Edemissen: Integrierte Gesamtschule wird gewünscht

Edemissen . Um die Zukunft des Schulzentrums Edemissens ging es jetzt in einem Gespräch, bei dem alle beteiligten Gruppen an einen Tisch gekommen waren.

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Trafen sich vor Ort zum Gespräch über die Zukunft des Schulzentrums in Edemissen: (hinten v.l.) Ullrich Kemmer, Matthias Möhle, Günter Hesse, Bertolt Fritsch, Paul Moessner, (vorn v.l.) Elizabeth Taylor (Grüne), Dr. Ernst Brandt, Brigitte Süß (Linke), Reinhard Ohms, Frank Bertram und Günther Krille (CDU).

Quelle: wos

Im Schulzentrum in Edemissen soll eine Integrierte Gesamtschule eingerichtet werden. In dieser Frage besteht in der Gemeinde bei allen Beteiligten und über die Parteigrenzen hinweg ein breiter Konsens und auch Vorschläge zur Schulentwicklungsplanung sehen dies vor. Doch angesichts aktueller Überlegungen für Standorte in anderen Gemeinden besteht die große Sorge, dass Edemissen abgehängt werden und leer ausgehen könnte.

So hatten Vertreter der Politik, der Verwaltung, der Elternschaft und der beiden weiterführenden Schulen zum Gespräch eingeladen, um ihre Sorgen zum Ausdruck zu bringen und die guten Voraussetzungen, die Edemissen als IGS-Standort mitbringt, deutlich zu machen.

„Wir haben wahrgenommen, dass in Lengede und Vechelde bereits Veränderungen eingeleitet werden sollen, obwohl es offenbar noch kein Gesamtkonzept gibt“, begründete Bürgermeister Frank Bertram (parteilos) die Verunsicherung.

„An diesen beiden Standorten ist die Entwicklung so, dass wir einen vorzeitigen Handlungsdruck haben und nicht abwarten können“, erklärte der Vorsitzende der Kreistagsfraktion der SPD, Günter Hesse. Ziel sei es insgesamt aber, die Einzugsgebiete so zuzuschneiden, dass auch angesichts rapide sinkender Schülerzahlen möglichst alle Schulstandorte erhalten bleiben können. Er machte auch deutlich, dass der bisherige von einem Gutachter erstellte Plan zur Schulentwicklung als Diskussionsgrundlage verstanden wird.

„Das Schulzentrum in Edemissen bietet hervorragende Bedingungen. Andernorts muss hingegen viel Geld in die Hand genommen werden, um die Voraussetzungen für eine IGS zu schaffen“, erinnerte Ratsherr Ullrich Kemmer (CDU). Und Reinhard Ohms (SPD) ergänzte, dass man sich in Edemissen schon seit zwölf Jahren für die Einrichtung einer Gesamtschule ausspreche. Auch seitens der Eltern gebe es Zustimmung, signalisierte der Schulelternratsvorsitzende der Realschule, Paul Moessner.

Am Schulzentrum in Edemissen gibt es derzeit pro Jahrgang je eine Haupt- und eine Realschulklasse. „Die Schüler, die jetzt nach Vöhrum zur Gesamtschule fahren, füllen drei weitere Klassen. Zu einer IGS können außerdem potentielle Gymnasiasten gehen, sodass die geforderten Schülerzahlen für eine vierzügige Gesamtschule vorhanden sind“, rechnete Dr. Ernst Brandt, Leiter der Realschule, vor. Zurzeit besuchen auch Jugendliche aus Stederdorf das Schulzentrum in Edemissen. Es gebe ebenso wenig einen Grund, das zu ändern, sagte Hesse.

Neben all den aufgeführten Gründen spreche auch die Tatsache für den Erhalt dieses Standortes, dass es im Peiner Nordkreis nur ein Schulzentrum gebe, sagte der SPD-Kreistags- und Landtagsabgeordnete Matthias Möhle. Er mahnte aber auch, dass es nicht zum Streit um die Schüler kommen dürfe.

wos

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