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Großbrand in Behinderten-Einrichtung: Was muss die Feuerwehr beachten?

Berkhöpen Großbrand in Behinderten-Einrichtung: Was muss die Feuerwehr beachten?

Berkhöpen. Der verheerende Brand in einer Einrichtung für Menschen mit Behinderungen in Titisee-Neustadt (PAZ berichtete) macht betroffen. Auch in Edemissen leben und arbeiten viele Menschen mit Behinderungen. Die PAZ hat bei den Verantwortlichen und bei der Feuerwehr nachgefragt, welche Besonderheiten im Brandfall zu beachten sind.

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Die Werkstätten der Behindertenhilfe Berkhöpen-Burgdorf in Berkhöpen. Brandschutz wird in allen Einrichtungen sehr groß geschrieben, die Zusammenarbeit mit den zuständigen Feuerwehren ist eng.

Quelle: im

„Wir nehmen den Brandschutz sehr, sehr ernst“, betont Uwe Hiltner, Geschäftsführer der Behindertenhilfe Berkhöpen-Burgdorf. Es gebe einen externen und dadurch unabhängigen Brandschutzbeauftragten, und die gesetzlichen Bestimmungen würden strikt eingehalten und zum Teil sogar übertroffen. „Dennoch kann man natürlich einen Brand nie hundertprozentig ausschließen“, sagt Hiltner.

Deshalb gibt es in allen Einrichtungen - die Behindertenhilfe betreibt Werkstätten, Wohnstätten und Kindertagesstätten - im Kreis des Personals speziell als Brandschutzhelfer geschulte Mitarbeiter und Übungen, die Gebäude zügig zu verlassen.

Kürzlich gab es einen Fehlalarm in den Werkstätten in Berkhöpen, bei dem alles reibungslos funktioniert habe: Das Räumen der Gebäude und das Eintreffen der Feuerwehr aus Edemissen habe jeweils nur wenige Minuten gedauert.

„Zu den Feuerwehren halten wir engen Kontakt, die Räumlichkeiten und die spezielle Problematik im Umgang mit Menschen mit Behinderungen sind dort bekannt“, erklärt der Geschäftsführer.

Das bestätigt Uwe Starke, Gemeindebrandmeister in Edemissen. „Die Kameraden wissen, dass es unter Umständen schwer sein kann, einen Menschen mit Behinderung aus seiner gewohnten Umgebung herauszuholen und sind darauf vorbereitet“, sagt er. Im Zweifel könne es aber auch hier nur heißen: Schnappen und raus.

„Nach Übungen gibt es immer Nachgespräche mit den Betreuern und den Einrichtungsleitungen, und wir bekommen wertvolle Tipps für den Umgang mit den behinderten Menschen“, lobt Starke.

wos

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