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Gradeste Furche auf schwerem Boden

Oedesse Gradeste Furche auf schwerem Boden

Sieben Stunden Fahrtzeit pro Strecke, ein unvergessliches Erlebnis und der sechste Platz im Oldtimerpflügen: Der Oedesser Kalle Randt ist voller Eindrücke aus Bayern zurück.

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Kalle Randt aus Oedesse – mit Startnummer 10 – kam beim Oldtimerpflügen in Bayern auf den sechsten Platz bei der Deutschen Meisterschaft. Hier diskutiert er noch mit dem Wertungsrichter.

Quelle: privat

Edemissen-Oedesse . „Bei sieben von acht Deutschen Meisterschaften im Oldtimerpflügen habe ich bisher mitgemacht, und diese war die beste!“ Kalle Randt, der Pflüger aus Oedesse, ist aus dem bayrischen Kadeltshofen im Landkreis Neu-Ulm wieder zu Hause, doch die Begeisterung über das Erlebnis ist ihm noch deutlich anzumerken. Zwar konnte er diesmal nicht ganz vorne mitpflügen, aber das ist nicht so schlimm, denn „dabei sein ist alles“. Und mit seinem sechsten Platz ist er auch ganz zufrieden.

„Am Veranstaltungsort ist schwerer Löß-Lehm-Boden, nicht so ein leichter Heideboden wie bei uns. Dafür ist mein Pflug einfach nicht gemacht, deshalb hatte ich vom Material her einen Nachteil“, erklärt er. Die Bewertungen zeigen eindeutig: Die Furche, die er mit seinem Deutz D 30 S gezogen hat, war die geradeste von allen. Aber bei anderen Kriterien wie Furchenschluss und Furchenwendung konnte er nicht mithalten. „Und bei der nächsten Deutschen Meisterschaft, die in Otze in der Heide stattfindet, habe ich dann wiederum einen Vorteil“, tröstet sich Randt.

Die Gastfreundschaft der Bayern, allen voran der Mitglieder der ausrichtenden Pflügerrunde Schwaden/ Neu-Ulm, sei ganz hervorragend gewesen. „Wir Pflüger waren die Hauptpersonen und wurden richtig verwöhnt“, erinnert sich Randt. Vom Essen bis zur für Wettbewerbsteilnehmer frei zugänglichen Werkstatt sei alles perfekt organisiert gewesen, „das war einfach vorbildlich“. Am meisten beeindruckt hat ihn das Gericht „LKW mit ABS“, übersetzt „Leberkäse warm auf Brot mit Senf“.
Immerhin sieben Stunden Fahrtzeit haben Randt und sein Helfer Bernd Kämmerer in Kauf genommen, um nach Kadeltshofen zu kommen. „Dankenswerterweise unterstützt mich die Firma HSN mit einem Leih-Anhänger“, sagt Randt. Denn um den Weg „auf Achse“, also direkt mit dem Trecker, zurückzulegen, sei der Weg einfach zu weit.

Ein ganzes Wochenende stand im Zeichen des historischen Pflügens. Am Freitag ging es mit der Pflügerfestparty los, zu der mehr als 2000 Menschen im großen Festzelt gemeinsam gefeiert haben. Am Sonnabend fanden das offizielle Probetraining, eine Landmaschinenausstellung sowie abends ein Bayerischer Abend statt. Höhepunkt war dann am Sonntag die 8. Deutsche Meisterschaft im Oldtimerpflügen, bei der 17 Oldtimergespanne ihre Leistung maßen. Neben dem Oldtimerpflügen fand noch eine Meisterschaft im Pferdepflügen und der Kreisentscheid im Leistungspflügen statt, eingebettet in ein buntes Unterhaltungsprogramm. Insgesamt waren 32 Pflüger auf den Feldern rund um das Festzelt aktiv – darunter auch ein Ochsengespann.

Kerstin Wosnitza

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