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Geschichten und Gesang auf Plattdeutsch in Edemissen

Edemissen Geschichten und Gesang auf Plattdeutsch in Edemissen

Edemissen. Plattdeutsch verstehen kann im Peiner Land wohl beinahe jeder, sprechen können es meist nur die älteren Semester. Bereits zum 15. Mal trafen sich daher im Garten des Edemisser Zehntspeichers, wo sich der Heimatbund befindet, die ansässigen „Plattschnacker“.

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Die Gäste im Edemisser Zehntspeicher lauschten Christa Hacke am Mikrofon.

Quelle: in

Auch am Tisch um Gisela Bauschmann wurde platt geschnackt: „Wir treffen uns regelmäßig und nutzen natürlich auch heute die Gelegenheit, die Sprache zu sprechen“, sagt sie.

Neben der musikalischen Begleitung durch den Musikverein Edemissen standen vor allem auch die Vorträge der sieben Redner auf dem Programm. Schließlich trainiert auch das Hören das Erlernen einer Sprache und so bekamen die Gäste unterhaltsame Geschichten - mal erlebt, mal erdacht - vorgetragen.

Den Anfang machte Christa Hacke. Sie animierte die Gäste gleich zum Mitsingen des Liedes „Froh zu sein bedarf es wenig“. Animierend sollte auch die Geschichte „Blief fein in Gang“ sein, die davon erzählt, dass man immer in Bewegung bleiben sollte, um den Geist frisch zu halten.

Karl-Heinz Rauls berichtete eine wahre Geschichte aus seiner Kindheit. „Unsere Nachbarn hatten einen Hahn, dieses Tier konnte ich nicht leiden“, begann Rauls. „Er trieb sich immer auf unserem Grundstück herum und eines Tages habe ich ihn abgeworfen und ihn leider tödlich getroffen“, so Rauls weiter.

Er beichtete das Malheur den Nachbarn und brachte aber die Wahrheit nicht über die Lippen. „Der Hahn ist mir in die Fahrradspeichen gelaufen“, erzählte er ihnen stattdessen.

Auch die nächste Geschichte, die er erzählte, brachte die Gäste zum Lachen. „Ein Bauer steckt mit seinem Ochsenkarren fest. Ein Polizist kommt vorbei und hilft ihn wieder freizubekommen“, erzählt Rauls. „Na ja mit nur einem Ochsen hätte ich das auch nicht hinbekommen“, gibt er die Antwort des Bauern in der Geschichte trocken wider.

Zweieinhalb Stunden verbrachten die Senioren in der Welt des Plattdeutschen.

in

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