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Gemeinsam Nahverkehrs-Problematik angehen

Zukunftswerkstätten arbeiten zusammen Gemeinsam Nahverkehrs-Problematik angehen

Der Dedenhausener Arbeitskreis „Unser Dorf - Unsere Zukunft“, die Eltzer Ideenwerkstatt und die Zukunftswerkstatt „Wehnsen-Eickenrode-Plockhorst“ arbeiten zusammen. Gemeinsam wollen sie die Verkehrsinfrastruktur für die Einwohner der fünf Dörfer verbessern.

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In Dedenhausen steigen auch viele Pendler aus den Nachbardörfern in den Zug nach Hannover ein.

Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller

Dedenhausen. Im Einzelnen fordern die Bürger-Werkstätten einen neuen Bahntarif für Pendler, einen Radweg zwischen Dedenhausen und Wehnsen sowie eine bessere Busanbindung an den Bahnhof Dedenhausen.

„Es besteht die absurde Situation, dass Pendler aus der Region Hannover, die mit der Bahn in Richtung Wolfsburg fahren, am Bahnhof Meinersen in den Zug steigen und umgekehrt Pendler aus dem Landkreis Gifhorn mit dem Auto zum Bahnhof Dedenhausen fahren“, sagt Dedenhausens Ortsbürgermeister Joachim Hutschenreuter. Es lohne sich, die kurze Strecke mit dem Auto zurückzulegen, um die jeweils preiswertere Fahrkarte nutzen zu können. Die aus seiner Sicht unnötigen Autofahrten seien für ihn „ökologischer Irrsinn“.

„Wenn man die Preise angleichen würde, brächte das mehr Geld in die Kasse des öffentlichen Personennahverkehrs, weil dann mehr Pendler mit dem Zug fahren würden“, ist der Dedenhausener überzeugt. Der Individualverkehr wäre geringer, die Parkplätze wären nicht überfüllt und müssten auch nicht erweitert werden. „Es wäre für alle Seiten ein Gewinn“, betont der Ortsbürgermeister.

Hutschenreuter vermisst einen Radweg entlang der kurvenreichen Kreisstraße zwischen Dedenhausen und Wehnsen. Im Sommer führen Pendler aus Wehnsen mit dem Rad zum Dedenhausener Bahnhof. In die Gegenrichtung radelten Einwohner Dedenhausens zum Wehnser See, um dort zu baden. Doch auf der relativ schmalen Fahrbahn sei es für Radler gefährlich, insbesondere wegen des Zuliefererverkehrs zur Firma Remondis in Dedenhausen und der breiten landwirtschaftlichen Fahrzeuge, die dort auch unterwegs seien.

Ein weiteres Manko ist laut Hutschenreuter, dass Einwohner aus dem Landkreis Peine nicht mit dem Linienbus den Bahnhof Dedenhausen erreichen können. Die Buslinie aus Peine ende in Wehnsen. Wünschenswert sei eine Busanbindung Wehnsens mit einer kreisübergreifenden Linie an den Bahnhof Dedenhausen.

Nach Hutschenreuters Worten haben sich Vertreter der drei Zukunftswerkstätten in einer gemeinsamen Arbeitsgruppe darauf verständigt, in gewissen Abständen Briefe mit ihren Forderungen an die Region Hannover, den Landkreis Peine sowie an Landtags-, Regions- und Kreistagsabgeordnete zu schreiben.

Die Briefe zum Bahntarif seien schon abgeschickt worden. Im nächsten Schreiben werde man eine bessere Busverbindung zum Bahnhof Dedenhausen fordern.

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