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Gefährdet die IGS hiesige Schulen?

Kreis Peine Gefährdet die IGS hiesige Schulen?

Kreis Peine. Der Kreistag hat die IGS in Edemissen auf den Weg gebracht - mit den Stimmen der Kreistagsmehrheit von SPD und Grünen sowie den CDU-Kreistagsmitgliedern aus Edemissen (PAZ berichtete).

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Die Aueschule in Wendeburg.

Quelle: Foto: Archiv

Zuvor jedoch hatte es eine leidenschaftliche Diskussion um die Neugründung gegeben. Die Kritiker befürchten, dass von der neuen Gesamtschule eine Sogwirkung ausgehen könnte, die das Aus für die Aueschule in Wendeburg bedeuten könnte.

Die Hohenhamelner Kreistagsabgeordnete Silke Weyberg sagte es ganz deutlich: „Mit der Gründung der IGS in Edemissen wird die Aueschule in Wendeburg als erster Schulstandort zum Abschuss freigegeben. Und es wird nicht lange dauern, dann ist auch Hohenhameln als zweiter Schulstandort an der Reihe.“

Hintergrund: Im aktuellen fünften Jahrgang der Aueschule, die als Oberschule geführt wird, haben sich 31 Schüler angemeldet. Heiko Jacke, CDU-Kreistagsmitglied aus Wendeburg, sagte: „Die Sogwirkung aus Edemissen wird vermutlich so stark sein, dass die Aueschule zunächst nur noch einzügig laufen wird und am Ende gar keine Klasse mehr zusammenbekommt.“

Er warf zwei Vorschläge in die Runde: Aus der Oberschule könnte wieder eine Haupt- und Realschule werden. Alternativ regte er an, weitere Oberschulen zu gründen - in Peine und Hohenhameln. Dafür müssten dann aber die Haupt- und die Realschule in Vechelde geschlossen werden, so Jackes Vorstoß.

Auch die beiden Wendeburger Kreistagsabgeordneten Ludwig Tiemann (SPD) und Rosemarie Waldeck (Grüne) äußerten ihre Bedenken zu den Plänen.

Ilse Schulz (FDP/FBI) aus Ilsede stellte die IGS in Edemissen aus fachlicher Sicht infrage. „Eine dreizügige IGS ist Etikettenschwindel. Denn das didaktische Konzept einer Gesamtschule kann in drei Parallelklassen nicht umgesetzt werden.“

Hans-Werner Fechner (CDU) kritisierte, dass der Kreistag keine einheitliche Schulentwicklungsplanung vorangetrieben hätte, sondern die Schulstandorte einzeln betrachtet habe, was sich jetzt räche. Das hätte schon mit der Gründung der IGS in Lengede begonnen.

Der Lengeder SPD-Politiker Frank Hoffmann sagte: „Der Wunsch nach der Einrichtung einer IGS kam aus Edemissen selbst.“ Er erklärte zudem, dass die IGS dort keine eigene Oberstufe bekommen könne, wie sie in Peine und Lengede eingerichtet ist.

pif

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