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Gedenkstein erinnert an die Feuersbrunst von 1811

Der große Brand in Plockhorst Gedenkstein erinnert an die Feuersbrunst von 1811

„Großer Brand Plockhorst 24.4.1811“ steht in großen Lettern in den Stein gemeißelt, ergänzt durch das Wappen des Ortes. Der Findling erinnert seit Montagabend an das Ereignis, das vor 200 Jahren fast das ganze Dorf verwüstete.

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Der große Moment (v.l.): Rolf Kobbe (Ortsbürgermeister), Hans-Jürgen Pabst (Vorsitzender des Realverbandes) und Ortsheimatpflegerin Silke Freund enthüllen den Gedenkstein.

Quelle: wos

Plockhorst. Auf dem Platz im alten Dorf, der dem Realverband gehört, ist der Stein nicht zu übersehen. Realverbandsvorsitzender Hans-Jürgen Pabst hatte den Standort vorgeschlagen, auf dem einst das Kriegerdenkmal stand. Dieses wurde durch den Gedenkstein an der Friedhofskapelle ersetzt. Pabst ging in seiner kurzen Ansprache vor der offiziellen Enthüllung des Steins auf das Ereignis ein, an das heute noch Inschriften in den nach der Katastrophe neu errichteten Häusern erinnern. Auch sein Elternhaus ziert solch eine Inschrift. „O Gott gib wieder was zusammen wir in den heissen Flammen so schleunig eingebüßt, erfülle dies Begehren, wen solches deinen Ehren und unser Wohlfahrt dienlich ist. Erbaue was zerstöret und was die Glud verheeret ersetze diesen Brand, so wollen wir von neuen, uns deiner Güte freuen und ehren dankbar deine Hand“, steht dort zu lesen, und der Zusatz „Heinrich Höper - Ilsa Margaretha Dettmer, Anno 1811“ weist auf die Erbauer und das Baujahr hin. „Viele der Nachfahren der damals Betroffenen sind heute im Realverband vertreten“, begründete Pabst sein Engagement für den Gedenkstein. Er bedankte sich bei Christine Hoffmann, die den Stein zur Verfügung gestellt hat, und beim Ortsrat für die Unterstützung: Die Kosten von 900 Euro haben sich Ortsrat und Realverband geteilt. Regen Anteil an der kleinen Feierstunde nahmen die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr. „Wir sind auch heute nicht vor Naturkatastrophen gefeit, aber dank euch können wir besser reagieren“, richtete Ortsbürgermeister Rolf Kobbe das Wort an die Kameraden. Eine organisierte Feuerwehr gab es vor 200 Jahren in Plockhorst noch nicht. Ortsheimatpflegerin Silke Freund las einen Bericht aus der Peiner Zeitung vor 100 Jahren vor, der sich auf den großen Brand bezieht. Der Fanfarenzug Plockhorst umrahmte die kleine Feierstunde musikalisch.

wos

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