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Friedhof Eddesse: Neue Form der Bestattung

Edemissen Friedhof Eddesse: Neue Form der Bestattung

Eddesse. Auf dem ältesten Teil des Friedhofs Eddesse haben die vier Grabkreuze der Lehrer Hohls einen neuen Platz gefunden: Sie zieren nun eine Fläche, die für pflegeleichte Grabstätten vorgesehen ist.

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Die vier sanierten Grabkreuze der Lehrer Hohls sind der Mittelpunkt des neuen Gräberfeldes auf dem Friedhof in Eddesse.

Quelle: oh

„Die Tochter des letzten Lehrers Heinrich Hohls, Dorothee - vielen auch als Dorli bekannt - hat die Grabkreuze restaurieren lassen“, sagt Angelika Krüger vom Kirchenvorstand Eddesse. Nun hätten die Grabkreuze, die an die Ära der Lehrer Hohls erinnern, einen würdigen Platz erhalten. „Der Kirchenvorstand ist stolz und dankbar, dass hierdurch dieses Stück Geschichte erhalten werden konnte“, so Krüger.

Zukünftig sind die vier Kreuze das Herzstück von 48 Wahlgrabstätten. Hintergrund: Seit dem 1. Januar 2015 ist eine neue Regelung für die Wahlgrabstätten mit Pflege durch den Eddesser Friedhofsträger - also die Kirchengemeinde - in Kraft getreten.

„Unser Ziel ist es, eine Erdbestattung mit wenig Aufwand für die Angehörigen und eine neue Form der Rasenwahlgräber zu schaffen“, erklärt Krüger.

Es sei zu erleben, dass sich die Friedhofskultur nach und nach verändere, weil die Kinder und Enkel nicht mehr an den Orten wohnen bleiben, in denen die Verstorbenen begraben sind. Das macht die regelmäßige Pflege für sie schwierig. Daher sei eine steigende Nachfrage nach pflegeleichten Grabstellen zu beobachten.

Die bisher oft praktizierte Form der Bestattung „unter dem grünen Rasen“ berge das Problem, dass das Ablegen von Blumen die Rasenpflege erschwere und deshalb nicht erwünscht sei.

„Doch das Bedürfnis der Angehörigen, Blumensträuße für ihre Verstorbenen abzulegen, ist vorhanden - und das nicht nur in den Wintermonaten, wo kein Rasen gemäht wird. Aus diesem Grund hat der Eddesser Kirchenvorstand sich nach einer mehrjährigen Planung für eine Wahlgrabstätte mit Pflege durch den Friedhofsträger entschieden.

Im ausgewiesenen Feld wird durch den Friedhofsträger niedrig wachsender, blühender Storchenschnabel bepflanzt. Die Ablage von Blumensträußen ist unabhängig von der Jahreszeit möglich. Die Grabplatten sollen auf dem Boden aufliegen und mit einer einheitlichen genormten Schräge für den Wasserablauf aufgestellt werden.

wos

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