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Franz Schuberts „Winterreise“ im Kunsttreff zu hören

Abbensen Franz Schuberts „Winterreise“ im Kunsttreff zu hören

Abbensen. Den Liederzyklus „Winterreise“ von Franz Schubert stellen am Sonntag, 26. Januar, ab 17 Uhr Frank Reichetseder und Anne-Marie Lebbink vom Staatstheater Braunschweig vor.

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Original-Handschrift des Liedes „Wasserflut“ aus dem Zyklus „Winterreise“.

Reichetseder wird in diesem Jahr eine Schubert-Trilogie im Kunsttreff anbieten. Er beginnt mit der „Winterreise“ und setzt sie mit „Die Müllerin“ und dem „Schwanengesang“ fort. Am Klavier begleitet wird er von Johanna Motter.

Der Komponist Franz Peter Schubert wurde am 31. Januar 1797 in Wien geboren und ist damit der Romantik zu zuordnen. Der 157 Zentimeter kleine Bewunderer Beethovens war recht „pummlig“, weshalb er von seinen Freunden „Schwammerl“ genannt wurde. Außerdem soll er oft melancholisch, ernst gesinnt und früh entwickelt gewesen sein. Bevor er als freier Komponist in Wien tätig war, war er bis 1817 als Hilfslehrer an der Schule seines Vaters beschäftigt. Franz Schubert lebte in bescheidenden Verhältnissen und war auf finanzielle Unterstützung aus seinem Freundeskreis angewiesen.

Schubert war nicht der Typ, für den sich Frauen wirklich begeistern konnten. So prägte ihn die Erfahrung einer unerfüllten Liebe sehr. Hinzu kam, dass er sich 1822 mit Syphilis ansteckte. Noch im Herbst 1827, ein Jahr vor seinem Tod, vollendete er seinen düsteren Liederzyklus „Winterreise“, der aus 24 Liedern für Singstimmen und Klavier bestand.

Das vermutlich bekannteste von ihnen ist „Der Lindenbaum“, bekannter als „Am Brunnen vor dem Tore“. Es handelt sich bei der Winterreise um die zufälligen Eindrücke eines Wanderers. Der Zuhörer begleitet diesen Wanderer, die zentrale Figur der Winterreise, der nach einem Liebeserlebnis in die Winternacht zieht.

Schubert soll in dem Liederzyklus, der 1994 sowie 1997 verfilmt wurde, bewusst subtile Kritik am herrschenden System geübt haben. Insgesamt schrieb Schubert 988 Werke und 600 Lieder. 1828 war er bereits schwer krank und „ans Bett gefesselt“, jedoch hielt ihn dies nicht davon ab den zweiten Teil der „Winterreise“ zu korrigieren. Franz Schubert starb am 19. November 1828 in Wien.

lig

  • Der Eintritt kostet 11 Euro. Es empfiehlt sich eine Anmeldung unter 05177/83 67.
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