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Frank Niessink: König der Alten Garde

Edemissen Frank Niessink: König der Alten Garde

Eickenrode. "Schade, dass ich nicht jedes Jahr König sein kann", sagte die frisch gebackene Alte-Garde-Majestät von Eickenrode, Frank Niessink, zur PAZ. Hintergrund: Normalerweise ist er als Schaffer im Dienst - und da habe man ungleich mehr zu tun.

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Für das offizielle Gruppenfoto ging es noch seriös zu (l.), doch danach braucht man als Schützenkönig in Eickenrode eine Menge Sinn für Humor (r).

Quelle: kn

Beim Schützenfest in Eickenrode läuft alles ein bisschen anders als in anderen Dörfern. Die Könige von Junggesellschaft und Alter Garde werden auf lustige Weise umsorgt und umhegt, sie bekommen jeweils einen eigenen Hofstaat zur Seite – und sie brauchen eine gehörige Portion Humor, denn sie werden kräftig durch den Kakao gezogen.

„Wir schießen die Könige erst am Schützenfest-Sonnabend aus. Da bleibt nicht viel Zeit für Vorbereitungen, bis die Gäste kommen“, sagt Niessink. Doch das sei kein Problem: Die Organisatoren des Schützenfestes haben dann bereits alle Einkäufe und was man sonst so braucht auf zwei Gummiwagen geladen, die nur noch zu den neuen Majestäten gebracht werden müssen.

Der Junggesellenkönig brauchte auch noch ein Zelt. Das stand auf dem Festplatz und wurde kurzerhand von wohl einem Dutzend Männern durchs Dorf getragen. „Abbauen war gar nicht nötig, es wurde im aufgebauten Zustand transportiert, und Autos und Trecker sind einfach unter durch gefahren“, erzählt Niessink vom Improvisationstalent der Eickenröder.

Die Proklamation der Könige ist eigentlich Niessinks Aufgabe. „Für die Ehrenpreise habe ich das auch noch gemacht, aber mich selbst konnte ich ja schlecht krönen“, sagt er. So habe Schafferin Karen Böker das spontan übernommen, so wie die anderen Schaffer überhaupt insgesamt die Dinge kurzerhand allein in die Hände nahmen. „Das hat alles reibungslos funktioniert, und ich konnte das König-Sein genießen. Dafür meinen Dank an die anderen Schaffer“, sagt Niessink.

Bei der Dorffehde am Sonntagmorgen ging es in Gruppen verkleidet fröhlich mit originellen Fahrzeugen im Dorf hin und her. Nach dem Umzug am Mittag gab es im Zelt noch für alle eine Suppe, bevor ein gelungenes Schützenfest allmählich ausklang.

wos

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