Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -8 ° wolkig

Navigation:
Förderprogramm: Junge Leute sollen alte Häuser kaufen

Edemissen Förderprogramm: Junge Leute sollen alte Häuser kaufen

Edemissen. Bei einer Enthaltung hat sich der Planungs- und Umweltausschuss der Gemeinde Edemissen in seiner jüngsten Sitzung für das Förderprogramm „Jung kauft Alt“ ausgesprochen. Junge Leute sollen über Zuschüsse dafür gewonnen werden, ältere, vor 1970 gebaute Häuser zu kaufen. So soll es fünf Jahre lang einen Grundbetrag von 600 Euro pro Jahr geben, zudem kommen pro Kind unter 18 Jahren noch einmal 300 Euro - ebenfalls pro Jahr - hinzu. Maximale Fördersumme pro Jahr sind 1500 Euro.

Voriger Artikel
„Allianz für Demenzkranke“: Projekt in Abbensen steht Betroffenen zur Seite
Nächster Artikel
Comedy-Krimidinner begeisterte die zahlreichen Besucher

Der Planungs- und Umweltausschuss der Gemeinde Edemissen stimmte für das Förderprogramm „Jung kauft Alt“.

Quelle: hui

Mit dem Programm will die Gemeinde einerseits den Zuzug und Verbleib junger Familien in Edemissen fördern, zum anderen aber auch den Leerstand oder gar Abriss von möglicherweise ortsbildprägender Bausubstanz verhindern. „Einige leer stehende Häuser gibt es schon“, sagte der Ausschussvorsitzende Rolf Hermann Rüscher bei der Einleitung zu diesem Tagesordnungspunkt.

Der Anregung von Elizabeth Ann Taylor von den Grünen, auch über eine Förderung bei einem Abriss nachzudenken, widersprach Bauamtsleiter Rainer Hoffmann: „Sinn dieser Maßnahme ist es, alte Häuser zu erhalten.“ Nach Einschätzung des Ausschussvorsitzenden sei das Programm ein sinnvolles Instrument zur Gewinnung von Einwohnern und um dem demografischen Wandel entgegen zu wirken.

Der Ausschuss befasste sich auch mit dem Vorschlag von Hans-Jürgen Giere (CDU), die Dauer der Förderung von fünf auf drei Jahre zu reduzieren. Meyer hielt dagegen, dass die Fünf-Jahres-Frist den Anreiz erhöhen sollte. „Man kann ja nach drei Jahren eine Überprüfung vornehmen“, sagte er. Für Alfred Hustedt (CDU) ist das Programm ein Schritt in die richtige Richtung und eine hervorragende Sozialpolitik, die so schnell wie möglich umgesetzt werden solle. „Ob es auch richtig war, können wir schon nach zwei Jahren feststellen“, sagte Hustedt. Theoretisch könne man „das Förderprogramm auch nach einem Jahr wieder plattmachen, denn es besteht kein Rechtsanspruch“, erklärte Rainer Hoffmann.

hui

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Lesen Sie alles rund um das traditionsreiche Peiner Fest. mehr

Rückbau auf dem Telgter Elmeg-Gelände
Veranstaltungen

Welche Veranstaltungen und Termine gibt es im Peiner Land? In unserer Datenbank finden Sie alle Infos. mehr

Sudoku

Das Zahlenrätsel Sudoku in verschiedenen Schwierigkeitsgraden

Kinoprogramm

Jeden Donnerstag neu: alle Filmstarts in Peine und Umgebung