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Flüchtlinge: Gemeinde baut ein Mehrfamilienhaus

Edemissen Flüchtlinge: Gemeinde baut ein Mehrfamilienhaus

Edemissen. Wie alle deutschen Kommunen steht auch die Gemeinde Edemissen vor gewaltigen Herausforderungen durch die Zuweisung von Flüchtlingen: Nun soll dafür in Abbensen ein Mehrfamilienhaus gebaut werden.

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Die Unterbringung und Betreuung von Flüchtlingen stellt in den kommenden Wochen und Monaten nicht nur die Gemeinde Edemissen vor große Herausforderungen.

Quelle: A

Zusätzlich zu den derzeit 64 wird bis Januar mit weiteren 86 Menschen gerechnet, die es unterzubringen gilt. Darüber informierte der Bürgermeistervertreter Norbert Ahlers am Montag in der Sitzung des Gemeinderates.

„Trotz aller Anstrengungen und großer Unterstützung aus der Bevölkerung stoßen wir an Grenzen. Der Bau eines Fünf-Parteien-Hauses wird weiterhelfen“, so Ahlers. Die Gemeinde wird außerplanmäßig ein Darlehen in Höhe von 845 000 Euro aufnehmen. Von dem Geld soll zum einen der Neubau errichtet werden, zum anderen wird es gebraucht, um einen Hauskauf in Edemissen zu finanzieren.

„Wir hoffen auf ein zinsloses Darlehen aus dem Sonderprogramm zur Schaffung von Wohnraum für Flüchtlinge“, erläuterte Ahlers. Zudem gibt es derzeit ein Förderprogramm für den sozialen Wohnungsbau. Auch dort werde geprüft, ob Zuschüsse beantragt werden können.

Der Verwaltungsausschuss hatte den Bau des Mehrfamilienhauses beschlossen. Am Kreisel in Abbensen verfügt die Gemeinde über ein rund 4000 Quadratmeter großes Grundstück. Auf rund der Hälfte der Fläche wird das dringend benötigte neue Feuerwehrgeräte-Haus gebaut (PAZ berichtete), auf der anderen soll so schnell wie möglich das Mehrfamilienhaus entstehen.

„Wir suchen nach möglichst nachhaltigen Lösungen, die sich weiternutzen lassen, wenn der Flüchtlingsstrom wieder abebbt.Wohnungen zum Beispiel lassen sich auch anderweitig vermieten“, erklärt Ahlers. Der jüngste Ankauf und der geplante Neubau seien sicher nicht die letzten Projekte, die die Gemeinde in diesem Zusammenhang angehen müsse. Und auch die Betreuung der Ankömmlinge sei für die Verwaltung eine gewaltige Kraftanstrengung. Derzeit werde überlegt, wie darauf personell reagiert werden könne.

In Edemissen setzt man bei der Unterbringung der Flüchtlinge auf Dezentralität. In fast allen Ortschaften konnten Wohnungen angemietet werden. „Wir haben mit diesem Prinzip in der Vergangenheit gute Erfahrungen gemacht und wollen es unbedingt beibehalten“, betont Ahlers gegenüber der PAZ.

wos

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