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Feuerwehrhaus: Grundstück am Kreisel favorisiert

Edemissen-Abbensen Feuerwehrhaus: Grundstück am Kreisel favorisiert

Edemissen. Den passenden Standort für den Neubau eines Feuerwehrgerätehauses in Abbensen zu finden, das war nun die Aufgabe des Feuerschutzausschusses, der im Rathaus Edemissen tagte. Mit einer Stimme dagegen entschied sich der Ausschuss für die Befürwortung des Standorts „Kreiselgrundstück“ und formulierte einen Beschlussvorschlag.

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Gleich drei Standorte standen zur Diskussion: Kreiselgrundstück, südlich der Driftstraße und der Platz hinter dem Sportplatz. Helmut Keunecke, Vorsitzender des Ausschusses, trug die individuellen Vor- und Nachteile jeder Standorte vor. Das infrage kommende Grundstück südlich der Driftstraße wurde erst kürzlich von der Gemeinde erworben, ist derzeit allerdings verpachtet. „Die Realisierung eines Feuerwehrgerätehauses könnte erst um 2020 erfolgen“, erklärte der Vorsitzende. Zudem müsse der Flächennutzungsplan geändert werden. Der Platz ist zudem von Bauland umgeben. Die Befürchtung: Ein Feuerwehrhaus an diesem Standort würde die Attraktivität der Bauplätze für Privatpersonen deutlich mindern.

Der Platz hinter dem Sportplatz befindet sich nicht im Eigentum der Gemeinde, sodass eine Nutzung nur über einen Erbbaupachtvertrag realisiert werden könnte. Früher gab es hier Schrebergärten, die heute verlassen und verwildert daliegen. „Man müsste richtig viel Geld in die Hand nehmen, um das Grundstück brauchbar zu machen“, erklärte Keunecke. Auch wies er darauf hin, dass die Infrastruktur hier nicht ideal sei, da unter anderem Hochdruckleitungen fehlen würden. Auch die Abwasserfrage sei nicht geklärt. Ein Mitglied des Ausschuss fügte zudem an, dass es doch auch schön sei, wenn es im Ort noch eine grüne Oase gibt. Diese würde durch den Neubau wegfallen.

Daher empfahlen die Mitglieder mit einer Gegenstimme das Kreiselgrundstück als Standort. Das Areal befinde sich im Eigentum der Gemeinde, lasse eine Trennung von an- und ausrückenden Fahrzeugen zu, sei ausreichend groß und zukunftsorientiert. Gleichzeitig sei es aber auch die teuerste Variante, dennoch diejenige, die auch zukünftigen Aufgaben der Feuerwehr gerecht werden könne. Gemeindebrandmeister Uwe Starke berichtete nämlich, dass aus seiner Sicht die Anzahl der Einsätze zunehmen werde. Ein zukunftsorientierter Standort des neuen Feuerwehrgerätehauses, für das im Haushaltsplan 2016 sowie für 2017 jeweils 500 000 Euro veranschlagt werden, sei daher von großer Bedeutung.

Am heutigen Donnerstag wird sich der Planungs- und Umweltausschuss mit dieser Thematik beschäftigen.

bol

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