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Feuerwehr half bei verstopftem Düker

Edemissen Feuerwehr half bei verstopftem Düker

Oelerse . Einen ungewöhnlichen Einsatz hatte am Dienstag die Freiwillige Feuerwehr Abbensen: Es galt, in den Wiesen zwischen Abbensen und Oelerse einen verstopften Düker freizulegen.

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Des Rätsels Lösung war eine alte Abdeckplatte, die sich vor den Auslass aus dem Schacht gelegt hatte.

Quelle: wos

Die Fuhse hatte sich nach dem Hochwasser im Frühjahr schon längst wieder in ihr Flussbett zurückgezogen, doch die Wiesen zwischen Abbensen und Oelerse wollten einfach nicht abtrocknen. Als Ursache wurde ein verstopfter Düker ausgemacht (siehe Info-Kasten).

„Wir haben ein Spezialunternehmen beauftragt, die Verstopfung zu beseitigen“, erklärt Karin Engelhardt von der Gemeinde Edemissen. Von Abbensen aus wurde das Rohr gereinigt.

Dabei gab es einige bauliche Überraschungen, denn unter einer Weide entlang verläuft ein weiterer Düker, dessen Existenz nicht mehr bekannt war und der auch eigentlich überflüssig ist, weil es dort kein Gewässer zu unterqueren gibt. „Vermutlich gab es früher dort einen zweiten Fuhsearm“, sagt Engelhardt.

Der Grund für das nicht abfließende Wasser fand sich dann aber erst jenseits der Fuhse auf der Oelerser Seite: Ein Fachmann war mit einer Kamera durch das rund 90 Zentimeter hohe Rohr gekrochen und hatte Fotos von der verstopften Stelle gemacht. Sie zeigten einen Gegenstand aus Metall, der einen Ablauf verdeckte. Die Mitarbeiter der Firma allerdings konnten mit ihrem schweren Gerät nicht an die betreffende Stelle heran. Und so kam die Feuerwehr ins Spiel.

Der eigentliche Düker beginnt in einem Schacht. Dieser wurde zunächst abgedichtet, so dass kein neues Wasser nachlaufen konnte. Mit einer Hochleistungs-Schmutzwasserpumpe wurde dann der Schacht geleert. Die Spannung war groß, denn niemand wusste, was sich in der Tiefe verbirgt.

Allmählich senkte sich der Wasserpegel. Zum Vorschein kam eine alte Eisenplatte, mit der vermutlich früher der Schacht abgedeckt war. Ob sie zunächst unter der neuen Abdeckung liegen geblieben war oder ob sie irgendwann einmal in den Schacht geworfen wurde, ist unklar. Tatsache ist, dass sie sich - vielleicht durch die Kraft des Hochwassers - vor das Rohr des Dükers gesetzt und damit verschlossen hatte. Mithilfe eines Traktors mit Frontlader wurde sie entfernt, und nun kann das Wasser wieder frei abfließen.

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