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Feuerspucken, Äxte und Korn dreschen

Edemissen Feuerspucken, Äxte und Korn dreschen

Edemissen. Feuerschlucker, Kettenhemd und Fechtwaffen ebenso wie Wasserschöpfen und Korndreschen wird mit dem Leben im Mittelalter in Verbindung gebracht. In Edemissen am Zehntspeicher bekamen im Rahmen des Sommerferienprogramms der Gemeindejugendpflege 25 Mädchen und Jungen Einblicke in dieses Zeitalter und sie fanden es faszinierend.

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Mutig: Der zehnjährige Ole Pries (M.) nahm am Mittelalternachmittag im Rahmen des Ferienprogramms teil – und versuchte sich unter Anleitung sogar im Feuerspucken.

Quelle: oh

Bewunderung und Staunen standen den sieben- bis elfjährigen Kids ins Gesicht geschrieben, als eine gelb lodernde, riesige Flamme aus dem Mund des „Schwarzen Schorschs“, mit bürgerlichem Namen Jörg Kowalski, aufstieg. Einen Feuerschlucker direkt aus der Nähe zu sehen, ist schon toll. Aber es kam noch besser: Der Artist, der sich dem Mittelalter verschrieben hat, zeigte den Kindern - darunter auch sechs Schützlinge von Michel Kustak aus der Klein Eddesser Wohngruppe - wie auch sie Feuer spucken konnten. Lennart, Jerome und Rebecka wagten als erste das Experiment. Der „Schwarze Schorsch“ wies sie in den Umgang mit dem Zauberpulver ein, nicht ohne jedoch eindringlich warnend auf die Gefahren hingewiesen zu haben. Nach und nach spien immer mehr kleine „Drachen“ Feuer, und Kowalski stellte fest: „Ich habe selten so viele erfolgreiche Kinder bei dieser Disziplin erlebt.“

Der Hannoveraner musizierte auf Schäferpfeife und Rahmentrommel. Er erklärte die Besonderheiten von Äxten und Schwertern und demonstrierte ihre Wirkung. Die schrecklichste Waffe des Mittelalters sei allerdings der Dreschflegel. Die friedliche Nutzung dieses Gerätes wurde von Olaf Lahmann erläutert. Zum besseren Verständnis droschen die beiden Betreuer Robin und Ewald auf ein Bündel Getreide ein.

Weitere Stationen auf dem Mittelalter-Trip waren Wäsche waschen und wringen, Wasser schöpfen aus dem Ziehbrunnen des Gografenhofes, einen gefüllten Sack mit einem Seilzug hochziehen und schwere Eimer mit einem Tragejoch transportieren. Gemeindejugendpfleger Ralph Poersch und sein Team wurden dabei unterstützt von Ortsheimatpfleger Joachim Liehr und Mitgliedern des Heimat- und Archivvereins Edemissen.

bv

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