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Evangelisches Gemeindehaus in Abbensen: Der Abriss ist in vollem Gange

Edemissen Evangelisches Gemeindehaus in Abbensen: Der Abriss ist in vollem Gange

Abbensen. Das evangelische Gemeindehaus in Abbensen ist in Kürze Geschichte: Die Abrissarbeiten laufen auf Hochtouren. Das erst gut 20 Jahre alte Gebäude war wegen gravierender Baumängel einsturzgefährdet und nicht mehr zu retten.

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Das Gemeindehaus in Abbensen wird abgerissen. Präzise greift der Bagger die Dachbalken, entfernt und stapelt sie.

Quelle: wos

„Wir sind eigentlich eher für die Instandsetzung als für den Abriss von Gebäuden zuständig. Aber in diesem Fall war nichts zu machen. Selbst wenn für viel Geld saniert worden wäre, hätte niemand eine Garantie für die Sicherheit übernehmen wollen“, erklärt Oliver Wolf, Bauingenieur beim Amt für Bau- und Kunstpflege der Landeskirche Hannover.

Rund 25 000 Euro werde die Maßnahme kosten. Bezahlen wird dies der Kirchenkreis, da von den seinerzeit Verantwortlichen niemand mehr herangezogen werden kann. Sie sind bereits verstorben.

„Es tut schon sehr weh, das mit ansehen zu müssen“, sagt Gemeinde-Pastor Philipp Mohnke-Winter. „Es war ein sehr individuell gestaltetes Gemeindehaus - bis ins Detail durchdacht, funktionell und von ansprechender Architektur“, sagt er. Mohnke-Winter kam 2010 nach Abbensen und konnte das Gebäude noch knapp zwei Jahre für die Arbeit in der Gemeinde nutzen. 2012 wurde es dann gesperrt.

Mit erstaunlicher Präzision entfernt ein Bagger Balken für Balken des Dachstuhls vom Haus und stapelt das Holz sorgfältig aufeinander. Den Auftrag für den kompletten Abriss hat die Firma Bähre aus Lehrte übernommen.

„Wir haben das Gebäude entkernt und die Dachziegel entfernt. Nun wird der Dachstuhl abgetragen und das Mauerwerk eingerissen“, erklärt Manuel Hermida Lorenzo, der die Bauaufsicht führt. Die einzelnen Materialien werden möglichst sortenrein sortiert und dann abtransportiert. Einige Tage werde das alles noch dauern.

Für das Gemeindeleben bedeutet der Verlust des Gebäudes einen herben Schlag. „Wir weichen in den Kunsttreff und in das Dorfgemeinschaftshaus aus, aber das ist mit Aufwand verbunden. Material muss jeweils mitgenommen werden. Und wir können zum Beispiel auch nichts aufhängen und so der Gemeinde präsentieren“, beschreibt Mohnke-Winter die Situation.

Mit einem Ersatzbau rechnet er in absehbarer Zeit nicht: Weder Kirchenkreis noch Gemeinde seien in der Lage, das Geld dafür aufzubringen.

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