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Erst die Arbeit, dann der Heidepark

Edemissen Erst die Arbeit, dann der Heidepark

Edemissen. Sie wollen gern gemeinsam in den Heidepark nach Soltau fahren. Doch dass das nicht umsonst geht, ist den Mitgliedern der offenen Jungengruppe der Gemeindejugendpflege Edemissen klar. „So kam der Gedanke auf, dass sie sich selbst Geld für die Fahrt verdienen wollen“, erklärt Gemeindejugendpfleger Ralf Poersch.

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Die Gemeinde hat Fundräder zur Verfügung gestellt, die von den Jungen nun aufgearbeitet und verkauft werden sollen.

Quelle: rb

Eine erste Aktion war der Bau von Nistkästen, die beim Weihnachtsmarkt verkauft wurden. So seien schon 80 Euro zusammengekommen. „Eine stolze Summe, aber für den Eintritt in den Heidepark für alle reicht das leider noch nicht“, so Poersch.

So entstand eine zweite Idee: Die Jungs wollen Fahrräder aus dem Edemisser Fundbüro, die niemand abgeholt hat, auf Vordermann bringen und verkaufen. „Von der Gemeinde haben wir Räder zur Verfügung gestellt bekommen. Die werden wir jetzt nach und nach reparieren, verkehrssicher machen und putzen, so dass sie verkauft werden können“, sagt der Jugendpfleger, während er geduldig Werkzeug verteilt und Tipps zum Umgang damit gibt. „Probier das einfach mal aus“, ist wohl der häufigste Satz an diesem Nachmittag.

Am Montag haben sich acht der insgesamt bis zu 20 Jungen, die das offene Gruppenangebot nutzen, mit Feuereifer an die Arbeit gemacht. Zunächst galt es, zwei Fahrräder komplett auseinander zu bauen. „Diese Räder zu reparieren lohnt sich nicht mehr, die nehmen wir als Ersatzteillager“, macht Poersch deutlich. Und er forderte seine Schützlinge auf, sich genau zu merken, wie die Pedale, die Bremsen, die Räder und andere Einzelteile befestigt sind.

Jorris hat sich eine besondere Herausforderung gesucht: Er möchte das Kabelschloss knacken, das eines der Räder sichert. Doch das unscheinbar wirkende Schloss erweist sich als überraschend störrisch. Mit der Kombizange ist ihm nicht beizukommen. Die Eisensäge zeigt mehr Wirkung, doch erst als Mika und Leon dazu kommen und das Schloss fixieren, so dass es nicht immer hin und her rutscht, gelingt das Vorhaben.

Einen konkreten Zeitplan haben die Jungen sich nicht gesetzt. „Wenn die ersten Räder verkauft werden können, werden wir uns wieder an die Öffentlichkeit wenden“, kündigt der Jugendpfleger an.

wos

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