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Erfolg in der Sprunggrube erfüllt mit Stolz

Edemissen Erfolg in der Sprunggrube erfüllt mit Stolz

Edemissen. Wenn in Edemissen die neue Sportabzeichen-Saison eingeläutet wird, ist das immer etwas Besonderes: Schon zum elften Mal sind Menschen mit Behinderungen dabei, die sich zu speziellen Bedingungen beteiligen können.

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Weitwurf mit dem Medizinball: In Edemissen machen Menschen mit ohne Behinderung gemeinsam das Sportabzeichen.

Quelle: Christian Bierwagen

Nicht nur die Sportler selbst sind engagiert bei der Sache, sondern auch die Schlachtenbummler. Denn vor allem die Menschen mit Behinderungen sind nicht nur selbst gekommen, sondern sie haben sich auch gleich ihren Fanclub mit auf die Kreissportanlage in Edemissen gebracht. Alle treffen sich regelmäßig in der Integrations-Teestube im Jugendzentrum an der Eltzer Drift, und natürlich halten sie fest zusammen.

Und so bekommt auch Sven viele gute Tipps von allen Seiten, als er zum Weitsprung antritt. Mit Anlauf will es nicht so recht klappen, aber er hat auch die Möglichkeit, aus dem Stand zu springen. 1,59 Meter schafft er. Das reicht, und unter dem Beifall der anderen verlässt er sichtlich stolz die Sprunggrube.

„Für die Sportler mit Behinderungen gibt es besondere Bestimmungen“, erklärt Ursula Vogel, die für den Sportabzeichen-Stützpunkt Edemissen speziell für diese Menschen zuständig ist. Für jeden einzelnen hat sie dafür in einem dicken Ordner geblättert und die erforderlichen Weiten und Zeiten herausgesucht und notiert. So kann sie sofort sagen, ob es gereicht hat.

Werfen mit dem Medizinball, Weitsprung aus dem Stand oder mit Anlauf, ein 50-Meter-Lauf, 10 Kilometer wandern und 50 Meter schwimmen müssen die Sportler, um das begehrte Abzeichen zu bekommen. Vor allem das Schwimmen ist für viele eine unüberwindbare Hürde, denn viele geistig Behinderte haben große Schwierigkeiten, es überhaupt zu lernen.

„Integration durch Sport“ ist in Edemissen das Motto für das gemeinsame Erreichen des Sportabzeichens, und so sind die Behinderten nicht unter sich. Unter anderem sind auch Mitarbeiter aus dem Rathaus, Mitglieder des Gemeinderates und viele andere Bürger gekommen, um die ersten Disziplinen für das Sportabzeichen zu absolvieren.

wos

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