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Eltern der Wipshäuser Grundschüler befragt: Betreuungszeit ist ausreichend

Edemissen Eltern der Wipshäuser Grundschüler befragt: Betreuungszeit ist ausreichend

Wipshausen. Die Betreuungszeit an der offenen Ganztagsgrundschule in Wipshausen ist aus Sicht der meisten Eltern ausreichend. Das ergab eine Befragung von 93 Familien, deren Kinder die Klassen eins bis drei besuchen oder im Sommer in Wipshausen eingeschult werden.

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Am Standort Wipshausen gibt es wie an allen Grundschulen in der Gemeinde Edemissen ein offenes Ganztagsangebot.

Quelle: A

Hintergrund: Angesichts der Debatte um fehlende Hortplätze im Bereich der Stadt Peine hatte die PAZ bei der Gemeinde Edemissen nachgefragt, ob dort der Bedarf gedeckt sei. Der zuständige Fachbereichsleiter, Norbert Ahlers, hatte das bejaht, woraufhin es mehrere Leserbriefe von Eltern gab, die das anders sehen. Unter anderem gab es Protest aus Wipshausen.

„Das hat uns bewogen, die Abfrage zu initiieren. Wir wollten belastbare Zahlen ermitteln. Schulelternrat und Förderverein waren mit im Boot“, sagt Schulleiter Dirk Brandes. Antworten gab es von allen Familien und das Ergebnis zeigt, dass 81 Prozent von ihnen zufrieden mit dem derzeitigen Betreuungsangebot sind.

Laut eines Ratsbeschlusses würde die Gemeinde bei einem regelmäßigen Bedarf von zehn Kindern aktiv werden. Das wäre allerdings in der Zeit von Montag bis Donnerstag von 15.30 bis 17 Uhr und freitags von 13 bis 17 Uhr verbindlich, für die Eltern kostenpflichtig und an einige weitere Voraussetzungen geknüpft.

Immerhin für neun Kinder (9,5 Prozent) wünschen sich die Eltern eine Frühbetreuung zwischen sieben und acht Uhr. Die meisten melden allerdings nur für einzelne Tage Bedarf an, sodass jeweils nur wenige Kinder beaufsichtigt werden müssten. Zwei Familien würden ihre Kinder freitags gern bis 14 Uhr statt wie im Moment bis 13 Uhr untergebracht wissen, sieben wünschen sich ein Angebot bis 15.30 Uhr. Nur eine Familie möchte ihr Kind an allen Schultagen bis 17 Uhr betreuen lassen.

„Die Zahlen zeigen, dass nur wenige Familien zu sehr unterschiedlichen Zeiten weiteren Betreuungsbedarf haben. Jeden Einzelfall individuell zu berücksichtigen, wird aber nicht möglich sein“, macht Brandes deutlich. Für die Überbrückung weniger Stunden seien die Familien selbst in der Verantwortung.

„In der Regel kann das privat organisiert werden. Sollte es im Einzelfall Schwierigkeiten geben, etwa weil eine frisch zugezogene Familie hier noch niemanden kennt, dann helfen wir gern bei der Vermittlung zum Beispiel einer Tagesmutter“, sagt der Schulleiter.

wos

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