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Eine Hausgemeinschaft für demenzkranke Menschen

Oelheim Eine Hausgemeinschaft für demenzkranke Menschen

Oelheim. Einen neuen Weg geht man im DRK-Seniorenzentrum Oelheim bei der Betreuung von demenziell erkrankten Bewohnern: Sie leben in einer so genannten Hausgemeinschaft zusammen, in der es möglichst so zugeht wie in einer Familie.

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Frieda Stohl (links) und Lilly Ley sind damit beschäftigt, einen Obstsalat zuzubereiten.

Quelle: oh

Seit etwas mehr als einem Jahr leben in Oelheim die demenziell erkrankten Menschen in der Hausgemeinschaft. Ziel ist es, dass sie dort ein weitgehend normales Leben führen können. „Die Idee ist nicht neu, in den skandinavischen Ländern gibt es viele solche Hausgemeinschaften in den Seniorenheimen“, sagt Heimleiterin Christina Brandes. Gern würde sie das Konzept überall im Seniorenzentrum umsetzen, „doch leider ist das durch die baulichen Voraussetzungen nicht möglich.“

In einer Hausgemeinschaft soll das Leben möglichst so normal verlaufen wie außerhalb eines Seniorenheimes. Das heißt, die Mitglieder helfen - so weit es eben möglich ist - bei der Wäsche, bei der Zubereitung der Mahlzeiten und bei anderen Alltagserledigungen. Für die Mitarbeiter bedeutet das keine Entlastung, eher im Gegenteil. Aber die Mühe lohne sich: „Vielen, die sonst kaum noch etwas können, sind solche Tätigkeiten, die sie ihr Leben lang erledigt haben, noch möglich“, hat Brandes beobachtet.

Weil das durchaus auch das Arbeiten im Garten sein kann, soll in den kommenden Monaten ein so genannter beschützter Garten angelegt werden. Das kostet ungefähr 80000 Euro. Unter anderem muss ein Aufzug installiert werden, da die Räume der Hausgemeinschaft im Souterrain liegen. „Dafür bekommen wir rund 29500 Euro von der Glücksspirale, bei der wir einen entsprechenden Antrag gestellt haben“, freut sich Brandes.

Tolle Unterstützung gab es auch für die Umgestaltung der Räume: „Wir haben alle 36 DRK-Ortsvereine im Peiner Land angeschrieben und um Hilfe gebeten. Daraufhin kamen viele Spenden, über die wir uns sehr gefreut haben“, bedankt sich Brandes auf diesem Weg.

wos

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