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Ein neues Fertigheim für Familie Storch

Edemissen Ein neues Fertigheim für Familie Storch

Eddesse. Nach gründlicher Planung und Vorbereitung wurde gestern mit viel Treckerfahrkunst und Muskelkraft auf dem Hof Giere in Eddesse ein neuer Storchenmast aufgestellt. Er soll Störchen ein bequemes Heim bieten, in dem sie ihre Jungen aufziehen können.

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Mit Muskelkraft und Teckerfahrkunst wurde gestern der neue Mast aufgestellt. Der „Rohbau“ aus Birken- und Weidenzweigen war bereits vorinstalliert.

Quelle: cb

Der Hintergrund ist ein trauriger: Anfang Juni hatte der anhaltende Regen und der Wind das alte Storchennest so aufgeweicht, dass es von seiner Plattform rutschte und rund zehn Meter in die Tiefe stürzte. Mit ihm fielen vier Junge Störche, die bei dem Unfall ums Leben kamen (PAZ berichtete).

Gestern wurde nur wenige Meter vom alten Nest entfernt ein neuer Mast aufgestellt. „Das ist ein alter Telegrafenmast, den ich von der Firma IMD gespendet bekommen habe“, freut sich Hans-Henning Giere.

„Das Nest befindet sich in etwa achteinhalb Metern Höhe auf einer Plattform aus einer alten Gussroste mit Gummiprofil, wie sie früher in Rinderstellen verwendet wurden“, erklärt Giere.

Ein mal einen Meter groß ist diese Auflage, auf der das neue Nest entstehen soll. Sie wurde mit verschiedenen Metallverstrebungen gesichert. Auch hier gab es Unterstützung durch einen Sponsor: Das Material hat die Peiner Firma Walkling kostenlos zur Verfügung gestellt.

Um es den Störchen leichter zu machen, hat Giere bereits mit Birken- und Wiedenreisern sowie Heu und Schilf quasi den Rohbau vorbereitet. Nun hofft er, dass die Störche dieses Fertigheim schnell annehmen, möglichst noch in diesem Jahr. „Dann könnte ich das alte Nest als Ausweichquartier stehen lassen. Die Altstörche nutzen so etwas gern, wenn die Jungtiere größer werden und mehr Platz beanspruchen“, erklärt Giere. Ansonsten würde er die Ruine über den Winter entfernen.

Platz zum Anflug, ein wenig Windschatten und viel Futter ringsherum: Die Bedingungen für die Vögel seien am neuen Standort sehr gut, ist sich Giere sicher, der sich seit Jahrzehnten für Störche interessiert.

wos

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