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Ein Zuhause für Wespe und Co.

Edemissen Ein Zuhause für Wespe und Co.

Abbensen. „Wir bauen heute ein Haus“, erklärt Anita. „Und da drin wohnen sollen Marienkäfer, Wespen und Bienen“, ergänzt Katharina. Und dann haben die beiden Mädchen keine Zeit mehr für das Gespräch mit der Presse, schließlich soll das Bauwerk fertig werden. Mit Unterstützung des selbstständigen Holztechnikers Oliver Hümpel entstehen in dieser Woche im Abbenser Kindergarten Insektenhotels.

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Anita bedient mit Unterstützung von Oliver Hümpel konzentriert die große Ständerbohrmaschine. Leon schaut schon mal zu, denn er ist danach dran.

Quelle: wos

„Jede Gruppe bekommt so eine Unterkunft für Nützlinge. Außerdem darf jedes Kind noch ein Apfel-Futterhäuschen für Vögel bauen und mit nach Hause nehmen“, erklärt Hümpel, dessen Sohn den Kindergarten besucht. So kam der Kontakt zustande.

Um den Zeitaufwand und das Gefahrenpotential möglichst gering zu halten, hat der Handwerker in seiner Werkstatt vorgearbeitet und quasi Bausätze mitgebracht. Aber die große Ständerbohrmaschine steht auf einem der kleinen Tische und die Kinder dürfen der Reihe nach selbst Löcher in das Holz bohren.

Voller Hingabe lassen sie den Bohrer in das Holz sinken und kurbeln ihn dann wieder hoch. Und eifrig werden dann mit dem Staubsauger die Holzreste vom Tisch entfernt.

Am Nachbartisch legen derweil Katharina und Niklas letzte Hand an das fast fertige Insektenhotel. „Das Material dafür haben wir gestern bei einem Spaziergang in der Natur gesammelt“, sagt Claudia Behrend, eine der drei Betreuerinnen der Schmetterlingsgruppe, die als erste werkeln darf. An zwei weiteren Tagen kommen dann noch die anderen Gruppen an die Reihen.

Und was finden Insekten so richtig gemütlich? „Schilf und Heu“, erklärt Katharina. Außerdem kommen Tannenzapfen, Moos, ausgehöhlte Äste und Steine in die einzelnen Fächer. Dann kann dieses ganz besondere Hotel nach draußen gehängt werden und seine Gäste beherbergen - sobald es wärmer wird, lassen die bei so viel Komfort bestimmt nicht lange auf sich warten.

„Mir geht es darum, die Kinder zum einen an den Werkstoff Holz heranzuführen. Noch wichtiger ist es mir aber, sie für die Natur und unsere Verantwortung dafür zu sensibilisieren“, sagt Hümpel zu seinem dreitägigen Einsatz in der Kindertagesstätte.

wos

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