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Ein Abend zu Eghren von Eichendorff

Edemissen Ein Abend zu Eghren von Eichendorff

Edemissen. „Die Kultur lebt in Edemissen“, freute sich Reinhard Bartels, Vorsitzender der Heimat- und Archivvereins, angesichts der deutlich mehr als 100 Gäste, die zum elften Literaturabend in den Wipperhof gekommen waren. Einige hatten sogar trotz der winterlichen Straßenbedingungen recht weite Wege auf sich genommen und waren unter anderem aus Wolfenbüttel angereist.

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Gut besucht: Deutlich mehr als 100 Gäste kamen zum Literaturabend in den Edemisser Wipperhof.

Quelle: cb

Inhaltlich ging es um den aus heutiger Sicht bedeutendsten Vertreter der deutschen Romantik, Joseph Freiherr von Eichendorff, sein Werk und seine Zeit. Die Kulisse hätte kaum passender sein können: Der Wipperhof stammt ungefähr aus der Zeit des großen deutschen Dichters, dessen Geburtstag sich im März dieses Jahres zum 225. Mal jährt.

„Um das Werk von Eichendorff zu verstehen, muss man etwas über die Zeit wissen, in der er lebte“, sagte Gerhard Gieseking, der den Literaturabend vorbereitet hatte. Die allgemeine Situation war damals alles andere als romantisch, das Land litt unter den napoleonischen Kriegen.

Die Menschen träumten sich in eine schönere Welt, was sich in der Kunst widerspiegelt. Wie auch die Musik diesen Trend aufgriff, demonstrierte Sören Ahrens mit der „Träumerei“ von Robert Schumann und einem Walzer von Brahms am Klavier. Thomas Kuczniers hatte die Bilder für den Abend ausgewählt: An die Leinwand projiziert wurden unter anderem Werke des Malers Caspar David Friedrich.

Doch im Mittelpunkt standen natürlich Eichendorff und seine Gedichte. Die Hintergründe lieferte Gieseking. Unterstützt wurde er dabei von Ilse Schulz und Dr. Ute Heinemann, die für die Rezitation der Gedichte und auch einiger Tagebuch- und Briefauszüge zuständig waren.

In der Pause wurde ein passender Imbiss gereicht: Da Eichendorff schlesischer Herkunft war, gab es schlesischen Kartoffelsalat, für den mehrere Frauen stundenlang in der Küche gestanden hatten.

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