Volltextsuche über das Angebot:

20 ° / 13 ° Regenschauer

Navigation:
Edemisser erhält seinen zweiten Grimme-Preis

Auszeichnung des Regisseurs und Autors Jörg Haaßengier Edemisser erhält seinen zweiten Grimme-Preis

Zweifacher Abräumer: Der aus Edemissen stammende Regisseur und Drehbuchautor Jörg Haaßengier erhält den Grimme-Preis für seinen Film „Nordstadtkinder - Lutwi“. Bereits im letzten Jahr gewann der heute 44-Jährige den Grimme-Preis für seinen Film „Vom Ordnen der Dinge“.

Voriger Artikel
Zwischen Alvesse und Wipshausen soll ein Radweg entstehen
Nächster Artikel
Dollbergen: Am Sonntag wird wieder evakuiert

Der Edemisser Jörg Haaßengier (l.) und Jürgen Brügger gewannen bereits 2016 einen Grimme-Preis.

Quelle: Henning Kaiser

Köln/Edemissen. 2016 war Jörg Haaßengier Preisträger in der Kategorie „Information und Kultur“, diesmal ist er es im Bereich „Kinder und Jugend“. Er schrieb das Drehbuch und führe Regie bei der WDR-Produktion „Nordstadtkinder - Lutwi“, bei der neben Haaßengier auch Jürgen Brügger Regie führte. „Das war schon eine riesige Überraschung - ich hatte nicht damit gerechnet, den Preis noch einmal zu gewinnen“, freut sich Haaßengier im Gespräch mit der PAZ.

Sein Film erzählt die Geschichte des zwölfjährigen Lutwi aus der Dortmunder Nordstadt. Seine Familie stammt aus dem Kosovo. Luwti hat Angst vor einer Abschiebung. Der Zuschauer erlebt Lutwis Alltag zwischen enormer Belastung und kindlicher Leichtigkeit, konsequent aus der Perspektive des Jungen erzählt. „Wir haben Lutwi zufällig über Bekannte kennengelernt“, erzählt Haaßengier. „Als wir ihn und seine Familie trafen, war uns klar, dass wir über sie einen Film drehen sollten.“

Für die Jury unterscheidet sich „diese Perle aus der WDR-Reihe von den meisten dokumentarischen Versuchen, jungen Menschen Fluchtbiografien näher zu bringen“. In der Begründung der Jury heißt es weiter: „Es gelingt den beiden Regisseuren Brügger und Haaßengier, den ambivalenten Alltag eines jungen Menschen nicht zu behaupten oder nur anzureißen, sondern in all seinen Facetten sinnlich und glaubwürdig zu vermitteln.“

Der Film ist Teil des crossmedialen Gesamtprojektes „Nordstadtkinder“. Das Projekt - bestehend aus zehn Filmen und einer Web-Doku - arbeitet die Lebenswirklichkeit von Kindern und Jugendlichen aus der Dortmunder Nordstadt dokumentarisch auf.

Die Verleihung des Grimme-Preises findet am 31. März im Theater der Stadt Marl statt.

Weitere Infos www.grimme-preis.de

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Edemissen

Lesen Sie alles rund um das traditionsreiche Peiner Fest. mehr

157d6b0e-8102-11e7-8a9d-ecf16cf845db
„Begehbare Kunst!“: Impressionen von der Vernissage

In seinem Atelier 53 in Groß Ilsede interpretiert Fritz Lutz mit Teppichstücken Werke namhafter Künstler.

Veranstaltungen

Welche Veranstaltungen und Termine gibt es im Peiner Land? In unserer Datenbank finden Sie alle Infos. mehr

Sudoku

Das Zahlenrätsel Sudoku in verschiedenen Schwierigkeitsgraden

Kinoprogramm

Jeden Donnerstag neu: alle Filmstarts in Peine und Umgebung