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Edemisser Realschüler machten Bekanntschaft mit der Robotertechnik

Edemissen Edemisser Realschüler machten Bekanntschaft mit der Robotertechnik

Edemissen. Für vier Tage wurde die Mühlenberg-Realschule in Edemissen zu einer kleinen Süßigkeiten-Fabrik: Auf dem Stundenplan stand das Technikplanspiel „Robo-Activity“ der Stiftung Niedersachsen-Metall, bei dem Neuntklässler des Wahlpflichtkurses Technik die Aufgabe hatten, Roboter zu programmieren.

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Die Schule, die Stiftung Niedersachsen-Metall und die Firma Bosch machten das Projekt gemeinsam möglich.

Quelle: rim

Die Aufgabe der Roboter war es, mit zwei aus Aluminium gefertigten Greifarmen eine Süßigkeit zu fassen, in geschmolzene Schokolade zu tauchen, die Süßigkeit ein wenig abzuschütteln und dann auf einen anderen Teller zu legen.

Unterstützt wurde das Projekt von der Firma Bosch, die nicht nur die Technik, sondern auch die „Lehrer“ zur Vergügung stellte: Auszubildende aus dem Betrieb begleiteten die Realschüler während des Prozesses. „Ziel ist es, jungen Leuten zu zeigen, dass Technik Spaß macht. Sie sollen spielerisch an Technik herangeführt werden und Bekanntschaft mit diesem Berufsfeld machen“, sagten Schulleiter Dr. Ernst Brandt und Susanne Harms von der Stiftung Niedersachsen-Metall. Der Kontakt zu den Auszubildenden hat noch einen anderen Hintergrund: Die Schüler hatten ungezwungen die Möglichkeit, Fragen zu Berufen zu stellen. Bei der Präsentation der Roboter ging es nicht nur um die Funktionalität des Gerätes, sondern auch um die Art und Weise, wie die einzelnen Gruppen ihre Maschine präsentierten.

So gab es nach jeder Vorstellung kritische Fragen, und die Schüler wurden das eine oder andere Mal auf die Probe gestellt. Die Roboter-Experten der Realschule hatten aber immer eine spritzige, wenn auch manchmal sehr weit hergeholte Antwort parat, die immer wieder für Lacher sorgten.

Brandt fieberte sichtlich mit, als die Roboter vor Publikum getestet wurden. Er ist stolz auf das Angebot der Wahlpflichtkurse, das an der Mühlenbergschule angeboten wird: „Ich sehe den Vorteil in unseren Wahlpflichtkursen darin, dass sie sehr handlungsorientiert sind. Den Schülern wird eine Abwechslung zum normalen Lernen geboten. Außerdem bekommen alle nach der zehnten Klasse ein Zertifikat für ihre geleistete Arbeit im Wahlpflichtkurs. Das macht sich vor allem in der Bewerbung sehr gut.“

rim

INFO

So bewerten die Schüler das Projekt

Max Hoffmann ist einer der Schüler, der an dem Projekt teilgenommen hat. „Ich bin sehr froh das wir an unserer Schule die Möglichkeit haben, einen so guten Einblick in den Bereich Technik zu bekommen. Erst stellt man sich das alles sehr schwierig vor, aber im Endeffekt war es nur ein bisschen Übung, und schon konnte man einen echten Roboter bedienen“, sagte er. Positive Resonanz kam auch von Aline Klingert, eines der Mädchen, die dabei waren. Sie sagt: „Klar haben viele Mädchen, die sich für Technik interessieren, mit Vorurteilen zu kämpfen. Aber mir haben die vier Tage viel Spaß gemacht. Außerdem ging es um Schokolade. Da hat man gleich noch mehr Lust, mit dem Roboter zu arbeiten.“

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