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Edemissen will die Sanierung von Altbauten zur Wohnnutzung fördern

Edemissen Edemissen will die Sanierung von Altbauten zur Wohnnutzung fördern

Edemissen. Der Traum vom eigenen Haus ist für viele junge Menschen ein Lebensziel. Doch es muss nicht immer ein Neubau sein, denn es gibt viele Bestandsimmobilien.

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Blick in das Altdorf von Edemissen. Das geplante Förderprogramm soll den Erwerb alter Immobilien unterstützen.

Quelle: A

Um den Kauf „gebrauchter“ Häuser attraktiv zu machen, schlägt die Verwaltung der Gemeinde Edemissen ein Förderprogramm unter dem Motto „Jung kauft alt - Junge Menschen kaufen alte Häuser“ vor.

„Der Entwurf geht nun in die Fraktionen und die politischen Gremien und wird dort diskutiert. Wir werden sehen, wie sich die Ratsvertreter dazu äußern“, sagt Edemissens Bürgermeister Frank Bertram.

„Die Gemeinde Edemissen hat im Regionalen Raumordnungsprogramm die Entwicklungsaufgaben ‚Wohnen‘ und ‚Sanfte Naherholung‘. Beide Leitziele leben davon, auch in Zukunft junge Familien in allen vierzehn Dörfern zu halten und neue hinzuzugewinnen. Außerdem gilt es, die Wohnqualität ebenso wie Altbauwerte zu erhalten und die notwendige Infrastruktur bereitzustellen“, heißt es in der Darstellung des Sachverhalts.

Um diese Ziele zu erreichen, müssen Strategien entwickelt werden. In Edemissen sollen junge Familien zum einen durch die Bereitstellung von Baugrund die Möglichkeit haben, neu zu bauen. Zum anderen möchte die Gemeinde aber auch die Attraktivität der Nutzung von Altbauten steigern.

Die nun geplante Förderung der Sanierung ist ein Baustein. Außerdem können potentielle Bauherren Beratungsgutscheine für die Information von Fachleuten in Anspruch nehmen, um sich über zeitgemäßes Wohnen in alten Häusern zu informieren (PAZ berichtete). Darüber hinaus können derzeit unter Umständen noch Mittel aus der Dorferneuerung in Anspruch genommen werden.

wos

  • Der Entwurf der Richtlinien zum Förderprogramm „Jung kauft alt - Junge Menschen kaufen alte Häuser“ wird in der Sitzung des Planungs- und Umweltausschusses am Donnerstag, 23. Januar, ab 18 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses diskutiert.
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