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Edemissen liegt nah am Bundestrend

Edemissen Edemissen liegt nah am Bundestrend

Edemissen. Edemissen hat gewählt, und das Ergebnis folgt im Wesentlichen dem Bundestrend. „Der Ablauf war absolut reibungslos und ich kann mich nur bei allen bedanken, die daran Anteil hatten - die Mitarbeiter und natürlich die vielen Ehrenamtlichen“, sagt Edemissens Bürgermeister Frank Bertram, der das Amt des Wahlleiters innehatte.

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Am Sonntag waren auch die Edemisser aufgerufen, den neuen deutschen Bundestag zu wählen. Die Wahlbeteiligung lag bei 79,3 Prozent.

Quelle: A

Von der künftigen Bundesregierung erhofft er sich eine vernünftige finanzielle Ausstattung der Kommunen. „Die Aufgaben nehmen zu, und sie müssen finanzierbar sein“, sagt Bertram.

Die auffallend geringe Wahlbeteiligung in Oedesse von 56,8 Prozent führt Bertram auf die Tatsache zurück, dass dort ein großes Seniorenheim mit 118 Betten angesiedelt ist. „Man müsste im Detail analysieren, wie hoch die Wahlbeteiligung unter den Bewohnern ist. Ich gehe aber davon aus, dass sie deutlich unter dem Durchschnitt liegt, und das schlägt sich in einem kleinen Ort wie Oedesse dann natürlich deutlich nieder“, sagt der Bürgermeister. Auch in der Vergangenheit lag die Wahlbeteiligung in Oedesse stets auffallend niedrig.

Entgegen der Aussage in der PAZ vom gestrigen Montag, die durch einen Übertragungsfehler entstanden ist, haben es die Grünen in Edemissen doch deutlich über die Fünf-Prozent-Hürde geschafft und sind damit hinter der SPD und der CDU und vor der Linken drittstärkste Kraft in Edemissen. 7,5 Prozent der Wähler haben sich für diese Partei entschieden, das sind 1,4 Prozentpunkte weniger als 2009.

„Ich bin darüber und über das bundesweite Abschneiden der Grünen nicht überrascht, aber sehr enttäuscht. Es ist sehr schade, dass es offensichtlich im Moment nicht gelingt, grüne Themen zu transportieren“, sagte die Fraktionsvorsitzende Elizabeth Taylor gestern gegenüber der PAZ.

Die beiden großen Parteien SPD und CDU konnten deutlich zulegen. Das freut natürlich auch Kommunalpolitiker vor Ort. Die meisten Stimmen in der Gemeinde bekam die CDU.

Erfreut ist Ullrich Kemmer (CDU) über das gute Abschneiden seiner Partei sowohl in der Gemeinde als auch bundesweit. „Ein halber Prozentpunkt weniger zu Gunsten der FDP hätte aber sicher die Regierungsbildung sehr viel einfacher gemacht“, sagt er. Nun geht er von einer großen Koalition aus. „Gefreut hat es mich allerdings, dass die Piraten entzaubert wurden“, sagt er abschließend.

wos

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