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Edemissen hat Flüchtlings-Sozialarbeiterin

Edemissen Edemissen hat Flüchtlings-Sozialarbeiterin

Edemissen. Die Verwaltung der Gemeinde Edemissen hat Verstärkung bekommen: Vor rund einer Woche hat Yildiz Deniz die neu geschaffene Stelle der Flüchtlings-Sozialarbeiterin angetreten.

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V.l: Werner Drieschner und Yildiz Deniz kümmern sich künftig im Team um die Flüchtlinge in der Gemeinde Edemissen. Über den Neuzugang im Rathaus freut sich auch Bürgermeister Frank Bertram.

Quelle: wos

Ihre Aufgabe wird die Betreuung der Flüchtlinge in der Gemeine Edemissen sein.

„Bislang war das eine der Aufgaben von Werner Drieschner, doch angesichts der steigenden Zahlen ist er an Grenzen gestoßen“, erklärt Bürgermeister Frank Bertram. Es gehe ja nicht nur darum, die Ankömmlinge mit Wohnraum, Mobiliar und weiteren Dingen für die Alltagsgestaltung zu versorgen.

„Sie brauchen auch Hilfe dabei, sich möglichst schnell bei uns zurecht zu finden. Der wichtigste Baustein dafür ist die Sprache“, sagt Deniz. Aber auch Hilfe bei Behördengängen, bei der Anmeldung in Schule oder Kita und anderen Alltagsbesorgungen gehört dazu.

Deniz hat schon viele ihrer künftigen Schützlinge besucht. Meist handelt es sich um Familien. 48 Flüchtlinge und Asylbewerber leben derzeit in Edemissen, am Montag kommt eine siebenköpfige Familie dazu. Bis September wird mit weiteren 46 zu betreuenden Personen gerechnet. „Bezüglich der Unterbringung sieht es gut aus“, freut sich Bertram.

„Diese Menschen haben viel erlebt und suchen Schutz und Sicherheit. Viele sind gut ausgebildet und wollen sich hier gern einbringen. Auch da möchte ich Wege - wie zum Beispiel Praktika - aufzeigen“, erklärt Deniz. „Aus der Bevölkerung kommen immer wieder Hilfsangebote. Auch für die Koordination solchen ehrenamtlichen Engagements wird Frau Deniz zuständig sein“, nennt Bertram ein weiteres Aufgabengebiet.

Die 29-jährige Lehrterin kam als Säugling mit ihren Eltern aus der Türkei nach Deutschland. Nach ihrem Studium der Informations- und Kommunikationswissenschaften, Betriebswirtschaftslehre, Politik und Soziologie hat sie zunächst für ein Jahr in Hessen im Flüchtlingsbereich gearbeitet, wollte aber gern wieder weiter in den Norden. Sie arbeitet 19,5 Stunden pro Woche, ihr Gehalt wird letztlich aus Bundesmitteln bezahlt.

Zu erreichen ist sie unter der Telefonnummer 05176/18812 , Werner Drieschner unter 05176/18810 .

wos

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