Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 8 ° Regenschauer

Navigation:
Edemissen als Vorreiter: Mehr Inklusion beim Sportabzeichen gewünscht

Edemissen Edemissen als Vorreiter: Mehr Inklusion beim Sportabzeichen gewünscht

Edemissen. Die Teilhabe von Menschen mit Behinderung am Sportabzeichen ist seit Jahren ein fester Bestandteil des Gemeindelebens in Edemissen. Bereits zum 13. Mal legen sie gemeinsam mit nichtbehinderten Sportkameraden die Prüfungen ab. Diese gelebte Inklusion soll nun auch andernorts verstärkt möglich werden. Dafür nimmt die Aktion Mensch 250 000 Euro Fördergelder in die Hand.

Voriger Artikel
Vom Aschenbecher bis zur Zange: Viele Schätze warteten in Plockhorst auf Käufer
Nächster Artikel
Abbenser Nachwuchs lernte vom DLRG die wichtigsten Baderegeln

Auch Bürgermeister Frank Bertram (rechter Springer) ist immer dabei: In Edemissen ist es seit 13 Jahren üblich, dass Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam das Sportabzeichen machen. Angefeuert werden alle.

Quelle: rb

„Inklusion ist uns eine Herzensangelegenheit, insbesondere im Sport“, sagt Armin von Buttlar, Vorstand der Förderorganisation Aktion Mensch. „Gerade der Breitensport bietet unzählige Möglichkeiten für die Begegnung von Menschen mit und ohne Behinderung und ist damit ein bedeutender Inklusionstreiber.“

Die Weiterentwicklung des Deutschen Sportabzeichens ist ein wichtiger Schritt in Richtung inklusivem Breitensport: Gemeinsames Training und Ablegen der Sportabzeichen-Prüfungen baut Berührungsängste und Vorurteile ab und hilft, die Barrieren in den Köpfen zu überwinden.

Pro Jahr werden weltweit fast eine Million Sportabzeichen verliehen - auch an Menschen mit Behinderung. Und es sollen noch mehr werden. Die 250 000 Euro Fördergeld der Aktion Mensch kommen deshalb Maßnahmen und Aktionen zugute, an deren Ende das gemeinsame Training von Menschen mit und ohne Behinderung steht.

Laut einer aktuellen Umfrage der Aktion Mensch ist die Bereitschaft von Sportlern ohne Behinderung gemeinsam mit Menschen mit Behinderung zu trainieren höher als das Angebot der Sportvereine. 68 Prozent der Befragten ohne Behinderung wollen demnach inklusiv trainieren, doch nur jeder Zweite findet in seinem Verein bislang inklusive Sportangebote vor.

Mit ihren Lotterie-Einnahmen fördert Deutschlands größte private Förderorganisation deshalb zum Beispiel barrierefreie und inklusive Sportangebote oder die Weiterbildung von Trainern, Übungsleitern und Betreuern.

wos

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Lesen Sie alles rund um das traditionsreiche Peiner Fest. mehr

Konzert für Schüler in Ilsede
Veranstaltungen

Welche Veranstaltungen und Termine gibt es im Peiner Land? In unserer Datenbank finden Sie alle Infos. mehr

Sudoku

Das Zahlenrätsel Sudoku in verschiedenen Schwierigkeitsgraden

Kinoprogramm

Jeden Donnerstag neu: alle Filmstarts in Peine und Umgebung