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Eddesse: Stürmischer Applaus für falsche Töne

Edemissen Eddesse: Stürmischer Applaus für falsche Töne

Eddesse . In 40 Jahren hat sich der Posaunenchor Eddesse-Dedenhausen von einer Gruppe Jugendlichen, die mit falschen Tönen kämpften, zu einem beeindruckenden Ensemble entwickelt.

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Zum 40. Geburtstag organisierte der Posaunenchor Eddesse-Dedenhausen ein Konzert.

Quelle: im

Am Samstag nahm das Orchester zahlreiche Besucher beim Jubiläumskonzert mit auf eine Reise durch die eigene Chorgeschichte. Als Ehrengast war Dudelsack-Spieler Helmut Horneffer eingeladen worden.

Die Kirche in Eddesse war fast bis auf den letzten Sitz besetzt, und auch im Altarraum war es kuschelig eng: Über 30 Bläser saßen dort in zwei Halbkreisen hintereinander. Dabei wurde deutlich: Der Posaunenchor besteht natürlich nicht nur aus Posaunen, vertreten sind auch allerhand andere Blechblasinstrumente. Zur Eröffnung blies der Chor direkt im Anschluss an die 18-Uhr-Glocken den Choral „Lobe den Herren“, denn dieser Aufruf ist seit 40 Jahren das Motto der Bläser.

Nach der anschließenden Begrüßung blickte Chormitglied Dr. Dorothee Müller in die Vergangenheit zurück und erinnerte sich an den ersten Auftritt. Zum Beweis, wie das Orchester vor 40 Jahren geklungen hat, spielten die Bläser den Choral „Wir wollen alle fröhlich sein“ und bedienten sich dabei aller schiefen Töne, die ein Blechblasinstrument erzeugen kann. Die Zuschauer waren begeistert und erkannten diese „Glanzleistung“ mit wohl dem größten Applaus des Abends an.

„Über die Konfirmanden hat der damalige Pastor Michael Münter das Orchester initiiert. Er bestückte die jungen Leute mit Instrumenten aus dem Gemeindefundus, machte Ventile mit heißem Wasser wieder gangbar und gab sein Bestes“, blickte Müller zurück. Aber es war noch keine Einheit herzustellen, dieses erwies sich als große Belastung für den jungen Pastor.

Dass es die Musiker heute besser können, ließen sie aber daraufhin gleich im Anschluss hören. Eindrucksvoll gaben sie den Choral „Du meine liebe Seele“ und weitere Stücke zum Besten. Im Anschluss an das Konzert fand in alter Bläsertradition ein gemütliches Beisammensein im alten Pastorenhaus statt.

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