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Drei Großbrände hielten die Feuerwehr in Atem

Edemissen Drei Großbrände hielten die Feuerwehr in Atem

Edemissen. Mehrere Großbrände und ein tödlicher Unfall bei Wehnsen: Ein ereignisreiches Jahr liegt hinter den freiwilligen Feuerwehren der Gemeinde Edemissen.

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Großbrand in Abbensen: Teile eines Pferde-Zuchtbetriebs an der Abbenser Mühle wurden zerstört. Hier waren etwa 110 Feuerwehrleute im Einsatz, nachdem in der Nacht zum 30. November gegen 0.30 Uhr der Alarm aufgelaufen war.

Quelle: im

„Wir hatten drei richtig große Brände mit jeweils mehr als 70 Aktiven im Einsatz“, blickt Gemeindebrandmeister Uwe Starke zurück. Dabei bezieht er sich auf den Scheunenbrand in Eddesse, das Feuer in einem Wohnhaus in Edemissen und den Brand auf einem Pferdehof bei Abbensen. Außerdem recht spektakulär war am Jahresanfang das Feuer in Wipshausen, als ein Gartenhaus brannte. Diese Zahl sei ungewöhnlich hoch, es gebe durchaus auch Jahre ganz ohne solche Großbrände.

„Solche Einsätze sind teuer, auch wenn die Kameraden sich ehrenamtlich engagieren“, gibt Starke zu bedenken. Wenn Feuerwehrleute während ihrer Arbeitszeit im Einsatz sind oder nach einem nächtlichen Einsatz (wie in Abbensen) am nächsten Tag nicht zur Arbeit gehen können, bekommt der Arbeitgeber die Lohnzahlung ersetzt.

Außerdem müssen die benutzten Geräte und die Kleidung der Feuerwehrleute professionell gereinigt oder auch repariert oder ersetzt werden. „Für solche Dinge, die außerhalb des Erwartbaren liegen, kommt die Gemeinde je nach Bedarf auf“, erklärt Starke. Der planmäßige Etat, der im Gemeindehaushalt festgelegt ist, geht von einer „einsatzlosen Feuerwehr“ aus und berücksichtigt nur die laufenden Kosten, zum Beispiel für Lehrgänge oder die Unterhaltung der Fahrzeuge und Ähnliches (siehe Hintergrund).

Die Zahl der Einsätze ist mit der des Vorjahres nahezu identisch. 2012 rückten die Kameraden 81-mal aus, 2011 wurden sie 82-mal alarmiert. Insgesamt 39 Brandeinsätze führt die Statistik auf. Darunter sind neben den größeren auch viele weniger spektakuläre, wie etwa Container-, Böschungs- oder Küchenbrände. 25 Einsätze für technische Hilfeleistungen sind vermerkt. Dazu zählen Unfälle, vollgelaufene Keller oder das Beseitigen von umgestürzten Bäumen oder herabgefallenen Ästen.

Immerhin 17-mal rückten Freiwillige für „Sonstiges“ aus, oft handelt es sich dabei um Alarme durch Brandmeldeanlagen, obwohl es nicht brennt. „Hier appellieren wir dringend, solche Anlagen so zu warten, dass diese Alarme möglichst minimiert werden“, sagt Starke.

Zufrieden ist er mit der Mitgliederzahl, die bei den Aktiven für das Gemeindegebiet stabil bei etwas über 500 liegt. „Erfreulich ist, dass sich der Frauenanteil langsam erhöht“, sagt Starke. Im Moment leisten 75 Kameradinnen und 431 Kameraden ihren freiwilligen Dienst.

wos

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