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Dollbergen: Neue Park-and-ride-Anlage wird 2017 gebaut

Edemissen Dollbergen: Neue Park-and-ride-Anlage wird 2017 gebaut

Dollbergen. Es ist ein Problem für Anlieger und Parkplatzsuchende: Die Park-and-ride-Anlage am Bahnhof in Dollbergen, die auch von vielen Edemissern genutzt wird, um nach Hannover zur Arbeit, zu Ärzten oder zum Einkaufen zu fahren, ist zu klein. Für 2017 ist Abhilfe in Form eines neuen Parkplatzes geplant.

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Die Berliner Allee und andere Straßen in Nähe des Bahnhofs sind derzeit tagsüber zugeparkt.

Quelle: fs

Viele Nutzer der Bahn parken derzeit tagsüber die Straßen am Dollberger Bahnhof zu. 2017 will die Region Hannover auf der Südseite des Bahnhofs einen neuen Parkplatz für rund 120 Autos bauen. Die Gemeinde Uetze hat das dafür benötigte Grundstück an der Ladestraße gekauft. „Die Kosten für die Fläche, die für die Park-and-ride-Anlage benötigt wird, bekommen wir von der Region erstattet“, sagt Rathaussprecher Andreas Fitz.

Das Gelände wurde bereits auf Blindgänger abgesucht. Hintergrund: Im Zweiten Weltkrieg waren der Bahnhof und die damalige Raffinerie der Gasolin AG bombardiert worden.

„2017 soll Baubeginn sein“, kündigt Regionsspecher Klaus Abelmann an. Die Bauarbeiten sollen noch im selben Jahr abgeschlossen werden. Zunächst baue die Region rund 120 Stellplätze. „Falls darüber hinaus Bedarf besteht, hätten wir die Möglichkeit, später auf der Südseite weitere 100 Stellplätze anzulegen“, so Abelmann.

Geplant ist nach seinen Worten auch, die Bike-and-ride-Anlage zu erneuern. „Da kommt eine abschließbare Fahrrad-Garage hin“, verspricht der Regionssprecher. Pendler könnten einen Schlüssel für diese Garage bei der Gemeinde ausleihen. Außerdem würden unter einer Überdachung neue Fahrradbügel aufgestellt. Die Regionsverwaltung veranschlagt die Baukosten insgesamt mit 500 000 Euro.

Zunächst ist die Gemeinde am Zug. Sie muss die planungsrechtlichen Voraussetzungen für den Großparkplatz schaffen, indem sie für das Gelände einen Bebauungsplan aufstellt. Der Verwaltungsausschuss soll einen entsprechenden Beschluss am Dienstag, 8. März, fassen.

Ursprünglich sollte die neue Park-and-ride-Anlage auf der Nordseite des Bahnhofs auf dem früheren Gasolin-Gelände entstehen. Weil aber die Planungen, die Industriebrache wieder nutzbar zu machen, ins Stocken geraten sind, hat die Region von dem Bau im Norden Abstand genommen.

Die Gemeindeverwaltung hält hingegen einen zusätzlichen Großparkplatz auf der Nordseite nach wie vor für wünschenswert. „Da bleiben wir am Ball“, kündigt Rathaussprecher Fitz an.

fs

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