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Dollbergen: Biomassekraftwerk wird gebaut

Edemissen / Dollbergen Dollbergen: Biomassekraftwerk wird gebaut

Edemissen. Die Entscheidung ist gefallen. Der Ingenieur Manfred Schubert wird mit einem Geschäftspartner das geplante Biomassekraftwerk bauen, das die Dollberger Altölraffinerie mit Wärme versorgen soll. „Wir haben die Baugenehmigung erhalten. Im Mai fangen wir an zu bauen“, sagt Schubert.

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Auf der Westseite des Mastenwegs nördlich der Altöl-Raffinerie bei Dollbergen soll ein Biomassekraftwerk entstehen.

Quelle: fs

Derzeit treffe er die Vorbereitungen. Die Investitionssumme werde sich auf zehn Millionen Euro belaufen. Nach gut einem Jahr soll die Anlage den Betrieb aufnehmen und die Raffinerie der Avista Oil AG mit Wärme beliefern. Die thermische Leistung wird bei zehn Megawatt liegen. „Es wird ein kleines Biomassekraftwerk, das genau zur Größenordnung der Raffinerie passt“, betont Schubert.

Befeuert werden soll das Kraftwerk mit 16 000 bis 17 000 Tonnen Holz im Jahr. Dabei handele es sich um Altholz, das nicht mit Schadstoffen belastet ist - wie beispielsweise Holzpaletten. Etwa vier bis fünf Lastzüge pro Werktag würden das Holz nach Dollbergen transportieren. „Wir verhandeln derzeit mit Anlieferern aus der Stadt und der Region Hannover“, so Schubert.

Das Biomassekraftwerk wird auf der Westseite des Mastenwegs zwischen der Raffinerie und der Umgehungsstraße gebaut. „Das Grundstück ist von einem privaten Eigentümer aus Dollbergen gepachtet“, sagt der Ingenieur.

Erschlossen wird die Anlage über die Kreuzung Ortsumgehung/Mastenweg. Die Landesbehörde verlangt, an der Kreuzung Linksabbiegespuren anzulegen.

Nach Auskunft des Uetzer Bürgermeisters Werner Backeberg hat die Gemeinde wegen des Ausbaus der Kreuzung eine Finanzierungsvereinbarung mit Schubert und dem Eigentümer der Freilandfotovoltaikanlage getroffen, die auf der anderen Seite der Umgehungsstraße liegt. „Die Gemeinde muss nicht vorfinanzieren“, betont Backeberg.

fs

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